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Kategorie: Book & Silverling

Bücher im Dezember

Der Dezember war für mich kein guter Lesemonat, obwohl ich spannende Bücher aus der Bibliothek mitgenommen hatte. Insgesamt habe ich nur folgende Bücher gelesen, obwohl ich noch ein paar andere begonnen hatte:

  • Felix Scheinberger: Mut zum Skizzenbuch. Aus der Bibliothek. Für mich war das Buch das bisher Beste zu diesem Thema, weil der Autor sehr viele Zeichnungen zeigt, von denen ich annehme, daß ich sie auch hinkriegen kann – die perfekten Skizzen in anderen Büchern legen die Meßlatte schon sehr hoch an und entmutigen eher. Scheinberger gibt außerdem einige wirklich hilfreiche Tips, z.B. dazu wie man mit Leuten umgehen könnte, die beim Skizzieren zuschauen und es kommentieren. Ich fand das Buch so klasse, daß ich es mir, nachdem die Leihfrist abgelaufen war, gekauft habe.
  • Simon Buxton: The Shamanic Way of the Bee. Imkern und Beekeeping sind Themen, die mich schon sehr lange begleiten und tatsächlich überlege ich seit Jahren, ob ich es wohl schaffen würde, Bienen zu halten und zu versorgen. Das Buch nun hat diese Gedanken mal wieder angestoßen und vertieft. Der Autor beschreibt seinen Weg auf dem „Path of Pollen“, also den Weg des Bienenschamanen. Er erzählt von seinen Einweihungen und schildert die Techniken, die sein Lehrer Bridge ihn lehrt. Das Buch wurde oft negativ diskutiert, weil es nicht authentisch sei, also keine tatsächlichen Geschehnisse schildert – diesen Kritikpunkt verstehe ich nicht so ganz. Direkt am Anfang schilder Buxton seine Begegnung mit einem Gnom…da darf man sich wohl schon mal fragen, wie real das war. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen.
Liam, 31.12.2015, 12:13 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im November

Im November habe ich folgende Bücher (halb) gelesen:

  • Wilhelm Fikisz: Workshop Aquarell. Die Kunst des Beginnens – von der Idee zum Bild. Aus der Bibliothek. In diesem Buch versucht Fikisz, die Vorüberlegungen, die dem Malprozeß voranstehen, zu verdeutlichen und erklärt anhand von Beispielen, inwiefern dennoch genug Raum für freie Gestaltung bleiben kann. Mir hat das Buch insofern gut gefallen, als daß er klar ausspricht, daß das weiße Papier lähmen kann, und daß es neben der Kunst des Beginnens auch eine Kunst ist, zu wissen, wann man aufhören muß.
  • Wolf Dieter Storl: Ur-Medizin. Ich habe jetzt eine ganze Weile lang versucht, dieses Buch zu lesen, habe aber auf halber Strecke abgebrochen. Grund dafür war, daß ich schon so viel vom selben Autor gelesen habe, daß es sich einfach irgendwann zu wiederholen beginnt, und das ist dann langweilig. Ich würde sagen, es ist trotzdem ein gutes Buch, nur eben für mich nicht besonders unterhaltsam.
  • Schwule Nachbarn. Kurzgeschichtensammlung. Bücherschrankfindung. Das Buch habe ich irgendwann im Sommer begonnen und gelegentlich ein paar Seiten gelesen. Am Ende habe ich es bis zur Hälfte geschafft und finde, das war ein echter Erfolg. Warum? Weil die Kurzgeschichten allesamt schwer, trübsinnig und depressiv sind, gerade so, als wäre Schwulsein ein tragisches Schicksal. Hat mich letztlich nur genervt und ist darum auch schon wieder im Bücherschrank.
  • Willi Butollo u.a.: Kreativität und Destruktion posttraumatischer Belastung. Aus der Bibliothek. Das Buch war toll! Es faßt gut zusammen, was unter kPTBS zu verstehen ist, was die Symptome sind und wie Therapeuten helfen können. Es ist für Therapeuten geschrieben, hat mir aber gerade deswegen so gut gefallen.
  • Voka: Spontanrealismus in Aquarell. Aus der Bibliothek. Der Autor schildert den Prozeß des spontanen Aquarellierens on location. Sehr ehrliches Buch, das auch die Hürden und inneren Prozesse thematisiert.
Liam, 01.12.2015, 21:36 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im Oktober

Der Oktober war für mich extrem fordernd und anstrengend. Ich hatte einen Termin, der mich stark hat dekompensieren lassen und die Folgen sind auch nicht ohne. Da war einfach kein Raum für Bücher. Gelesen habe ich eigentlich nur Folgendes:

  • Ekkehardt Hofmann: Landhäuser malen. Aus der Bibliothek. Ein kleines, feines Buch samt DVD. Fand beides sehr gut und hilfreich.
  • Babette Rothschild: Der Körper erinnert sich. Aus der Bibliothek. In dem Buch geht es um körperbasierte Traumatherapie. Gefallen hat mir daran, daß die Autorin nicht für an PTBS Erkrankte völlig unmögliche Übungen denkt (sich berühren lassen oder so), sondern das Augenmerk auf feinste körperliche Vorgänge und Empfindungen legt. Sehr hilfreich! Ich fand das Buch so gut, daß ich überlege, es mir zu kaufen.

Reingelesen habe ich noch in andere Bücher, aber die werde ich wohl frühestens im November beenden und sie dann entsprechend dort listen.

Liam, 01.11.2015, 14:06 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im September

Anfang September war ich das erste Mal in der Landesbibliothek und bin angesichts der ganzen Bücher dort in so eine Art Bücher-Delirium verfallen *lol* Leider ist die gesamte Bibliothek nach Jahrgängen sortiert, was es sehr schwer macht, einfach mal zu stöbern, was ich im Grunde noch lieber mag als die Katalogrecherche. Dennoch habe ich mir einen riesigen Stapel ausgeliehen. Ich bin jedoch realistisch: ich werde wohl nicht alles komplett lesen, sondern in viele Bücher nur mal reinschauen und sie wieder weglegen, falls sie mich nicht ansprechen. Im September habe ich jedenfalls folgendes gelesen:

  • Terry Harrison: Erste Landschaften (Aquarellmalerei). Aus der Bibliothek. Dank Terry Harrison habe ich vor einer Weile angefangen, Landschaften zu malen, und bis heute verwende ich viele seiner Techniken (und übrigens auch seine Pinsel^^). Das Buch war ein guter Reminder für bestimmte Techniken und hatte auch noch viele neue Tips parat.
  • Sabine Morgan: Wenn das Unfaßbare geschieht – vom Umgang mit seelischen Traumatisierungen. Aus der Bibliothek. Das kleine Buch faßt die wichtigsten Fakten kompakt zusammen und bietet überdies eine große Auswahl an stabilisierenden Übungen sowie Vorschläge für die Gestaltung zweier Wochen nach einem traumatischen Erlebnis. Letzteres hat mich eher befremdet, aber ok.
  • Heinz Schweizer: Stadt und Land – moderne Aquarellmalerei. Aus der Bibliothek. Schweizer gibt hier einen Einblick in seine Arbeit, wobei ich persönlich die knapp gefaßten und wenig bebilderten „Tutorials“ nicht so hilfreich fand wie die großformatigen Abbildungen seiner Werke.
  • Martin Sack u.a.: Komplexe Traumafolgestörungen. Aus der Bibliothek. Ich habe das Buch in Auszügen gelesen, weil ich nicht alle Inhalte hilfreich fand, aber das, was ich gelesen habe, hat mir sehr weitergeholfen.
  • Magdalena Beljan: Rosa Zeiten? Eine Geschichte der Subjektivierung männlicher Homosexualität in den 1970er und 1980er Jahren in der BRD. Aus der Bibliothek. Das Buch ist eine Dissertation und entsprechend sperrig liest es sich. Lange Präambel, viele Wiederholungen, um Thesen zu untermauern. Alles in allem ganz nett, aber ich habe das Buch nicht beendet, weil es mich irgendwann gelangweilt hat.
Liam, 03.10.2015, 10:07 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im August

Ich glaube, im August ist mir klar geworden, daß Lesen für mich deswegen nicht mehr so problemlos funktioniert, weil es erfordern würde, daß ich mich a) konzentrieren kann (was nicht immer geht) und daß ich mich b) zumindest bei Romanen, aber im Grunde auch bei Sachbüchern auf andere Menschen einlassen kann (das geht noch weniger oft). Gelesen habe ich aber trotzdem folgendes:

  • Alys Fowler: The Thrifty Forager. Ich liebe, wie Fowlers Bücher aufgemacht sind. Ich liebe die Photographien von Simon Wheeler (der übrigens auch für die Kochbücher von Hugh Fearnley-Whittingstall photographiert hat). Ich liebe ihre down-to-earth-Tips. Ganz wundervolles Buch mit vielen Inspirationen und Ideen. Hach.
  • Phillip Gwynne: Outback. Hugh soll eigentlich in einer Woche zu einem wichtigen Vorspielen, denn die Laufbahn als professioneller Cellist scheint ihm sicher. Doch dann ruft Poppy, sein Opa, von dem er bis vor kurzem nicht einmal wußte, an und bittet Hugh, ihn zum Uluru zu fahren. Die Reise verändert Hugh und bringt ihn Poppy und sich selbst ein ganzes Stück näher. Das Buch ist fabelhaft. Poetisch, zum Schreien komisch, traurig und irgendwie auch spirituell. Ganz klare Lese-Empfehlung.
  • Rebecca Gablé: Hiobs Brüder. Bücherschrankfindung. Rebecca Gablé habe ich von ihrem ersten Buch an gelesen und geliebt, nur gab es zwischendrin 10, 12 Jahre, in denen ich keine Freude an historischen Romanen hatte. Mit diesem Buch allerdings hat Gablé sich wieder einmal selbst übertroffen. Es erzählt die Geschichte von Losian, der sein Gedächtnis verloren hat und zusammen mit anderen Ausgestoßenen von Mönchen auf einer Insel wie in einem Gefängnis gehalten wird – bis ein Sturm ihnen die Flucht ermöglicht. Nach und nach kann Losian die Bruchstücke zusammensetzen und befindet sich plötzlich mittendrin im Krieg um den Thron von England. Wie alle Bücher von Gablé sehr zu empfehlen, sofern man auf historische Romane steht 😉
Liam, 06.09.2015, 10:50 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im Juli

Im Juli habe ich mal wieder ziemliche Lese-Unlust gehabt. Mich hat das gute Wetter nach draußen gelockt (oder ich war grumpy, weil es zu heiß war), ich habe mehr gemalt, gesportelt und andere schöne Dinge gemacht. Letztlich habe ich dann die folgenden Bücher gelesen:

  • James Herbert: Die Ratten. Bücherschrankfindung. Das Buch wurde in den Siebzigern geschrieben und dementsprechend liest es sich heute etwas sperrig. Da gibt es z.B. jede Menge skurril anmutende Geschlechterrollenklischees, die Furcht vor dem, was im Dunkeln haust etc. Für mich war das Buch die ideale Lektüre für die ganz heißen Sommertage, wo ich auf nichts Kreatives Lust hatte.
  • Boris von Smercek: R_Evolution. Bücherschrankfindung. Wissenschaftler haben Metamorphin erfunden, ein Medikament, das es Lebewesen erlaubt, sich rasend schnell zu verändern und ihrem Lebensraum anzupassen. Leider geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, und am Ende finden sich Julie, eine Reporterin, und Jeff, ein Wissenschaftler, inmitten des australischen Buschs wieder, wo sie gegen allerlei mutiertes Getier kämpfen müssen. Das Buch war sehr unterhaltsam, wird aber wieder ausgesetzt.
  • Alys Fowler: Alys‘ Küchengarten. Wie alle Bücher von ihr war auch dieses sehr nett aufgemacht und gut zu lesen. Es hat mich dazu inspiriert, meinen Garten mit anderen Augen zu sehen, nämlich noch viel mehr als Experimentierfeld und weniger als statisches Etwas. Habe nun zu den Füßen der großen Kohlsorten flach wachsende Kräuter gesät – mal gucken, ob die noch kommen.
  • Anand Kaur Seitz: Kundalini Yoga. Das Buch habe ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen, weil es als eines der deutschsprachigen Standardwerke zum KY gilt. Nachdem ich nun dreieinhalb Jahre KY mache, hatte es nichts Neues mehr in petto, war aber eine Anregung, mal darüber nachzudenken, mich mehr mit den Chakren auseinanderzusetzen.
Liam, 31.07.2015, 12:35 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im Juni

Im Juni habe ich folgende Bücher gelesen:

  • Rudi Beiser: Kraft und Magie der Heilpflanzen. Ich befasse mich jetzt schon so viele Jahre mit Pflanzen und ihren Überlieferungen, ihrer Magie und ihrer Heilweise, daß das Buch nicht mehr viel Neues zu bieten hatte. Aber (und das Aber müßte ich eigentlich fett drucken): das Buch ist wundervoll. Es zu lesen, hat mich erfrischt wie eine gute Tasse Tee, die man am späten Abend auf der Terrasse bei Amselgesang trinkt. Es war die pure Freude, es zu lesen.
  • Martine Provis: Suppe aus Kieselsteinen. Bücherschrankfindung. Die Autorin schildert ihre Kindheit in einer stark dysfunktionalen Familie. Harte Kost, aber die Geschichte macht auch Mut. Das Buch werde ich wieder aussetzen.
  • Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf. Ich kannte bisher nur die Filme (zuletzt geguckt als Kind) und als das Buch im Bücherschrank stand, habe ich mich echt gefreut. Habe es dann gelesen und festgestellt: not my cup of tea. Mir geht Pippi Langstrumpf auf die Nerven. Also habe ich das Buch wieder ausgesetzt und behalte einfach die Filme in guter Erinnerung.
  • Elisabeth Tova Bailey: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen. Die Autorin war aufgrund einer Viruserkrankung lange Zeit bettlägerig. Eine Freundin brachte ihr eine Pflanze mit, in deren Topf eine Schnecke lebte, die die Autorin über Monate hinweg beobachtet hat. Da ich ohnehin einen Faible für Schnecken habe, hat mich das Buch sehr gut unterhalten und informiert. Hat mir unheimlich gut gefallen.
  • Wilhelm ten Haaf: Im Tal der Götter. Das Buch ist eigentlich für Kinder und Jugendliche geschrieben, aber die Geschichte von Barnd, seiner Freundin Gelsa und ihrem sächsischen Stamm zur Zeit der Christianisierung hat mir dennoch sehr gut gefallen. Insbesondere, da ten Haaf eine Menge Wissen ganz nebenbei vermittelt.
Liam, 02.07.2015, 16:46 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im Mai

Hier sind die Bücher, die ich im Mai gelesen habe:

  • Frauke Teegen: Wenn die Seele vereist – traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Meiner Meinung nach gibt das Buch einen sehr guten und verständlichen Überblick über das Thema Traumatisierung und PTBS. Nicht so gut gefällt mir, daß es überall im Text Fallbeispiele gibt, weil diese stark triggern können.
  • Laurence Claes und Walter Vandereycken: Schmerzen gegen den Schmerz – Selbstverletzendes Verhalten verstehen und bewältigen. Das Buch richtet sich eigentlich an Jugendliche und deren Eltern bzw. Lehrer, aber es hält auch ein paar gute Tips für Erwachsene bereit, die mit dem Problem zu tun haben.
  • Mark Benecke: Mordspuren. Das Buch rückt bekannte und weniger bekannte Mordfälle in den Fokus und versucht zu erklären, was Menschen zum „Bösen“ treibt. Ich gestehe, daß ich es nicht so gut fand wie andere Bücher vom selben Autoren.
  • Ursel Bühring: Heilpflanzenrezepte. Das Buch ist sozusagen ein Kompendium der besten Heilpflanzenrezepte aus der von Bühring gegründeten Freiburger Heilpflanzenschule. Hat mir sehr gut gefallen und hat auch eine sehr ansprechende Aufmachung. Davon werde ich mich gewiß mal inspirieren lassen.
  • Yvonne Dolan: Schritt für Schritt zur Freude zurück – Das Leben nach traumatischen Erfahrungen meistern. Die Autorin stellt die These auf, daß Traumatisierte sich in der akuten Phasen als Opfer, später als Überlebende sehen, doch da sie in diesem Status verharren damit Probleme haben, es sich in ihrem Leben komfortabel einzurichten. Sie gibt unzählige Übungen vor, die helfen sollen, herauszufinden, wer man wirklich ist, was man wirklich mag und wie man positive Veränderungen ins eigene Leben bringt. Die Idee des Buches finde ich toll, aber ich merke auch, daß die Übungen an vielen Stellen schwierig bis gar nicht zu bewältigen sind, wenn man traumabedingt „eingefroren“ ist.
  • Ursula Gast und Pascal Wabnitz: Dissoziative Störungen erkennen und behandeln. Obwohl in dem Buch hier und da auch PTBS-bedingte dissoziative Zustände angesprochen werden, richtet es sich doch eher an Menschen mit der Diagnose DIS. War aber trotzdem spannend zu lesen.

Im Moment komme ich nicht dazu, soviel zu lesen, wie ich gern würde, weil ich mich wieder mehr bewege, mehr nähe und auch ganz viele andere Sachen machen, die eine Menge Zeit benötigen. Ich tröste mich damit, daß der Winter lang genug werden wird…

Liam, 30.05.2015, 18:10 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im April

Im April bin ich irgendwie nicht dazu gekommen, viel zu lesen, obwohl ich eine Menge Bücher ausgeliehen hatte. In viele habe ich nur reingelesen und dann festgestellt, daß sie mir nicht gefallen. Diese Bücher liste ich hier nicht. Außerdem habe ich viel Zeit am Rechner verbracht und diverse Themen recherchiert.

  • Irene Dalichow: Die Gewürzapotheke. In dem Buch porträtiert Dalichow diverse Gewürzpflanzen. Neben einer kurzen Darstellung finden sich auch Rezepte. An sich hat mir das Buch gut gefallen, aber aus irgendeinem Grund war es sehr anstrengend zu lesen. Konnte aber nicht rauskriegen, wieso. Ich kam einfach in keinen Fluß.
  • Mark Benecke: Morddmethoden. Das Kriminalbiologe behandelt in diesem Buch bekannte und unbekannte Mordfälle und erklärt, wie forensische Ermittler arbeiten. Gut zu lesen und durchaus unterhaltsam, wenn man kein Problem mit expliziten Details hat.
  • Dave Pelzer: Sie nannten mich es. Pelzer schildert die Mißhandlungen, denen er in seiner Kindheit ausgesetzt war. Ich hatte das Buch schon mal gelesen, aber es nimmt mich immer wieder mit. Keine leichte Lektüre.
  • William Anderson/Vicky Gabriel: Seelenpfade. Das Buch arbeite ich mit anderen gemeinsam durch und habe jetzt Kapitel 1 und 2 gelesen.

Und das war es auch schon für April.

Liam, 01.05.2015, 10:30 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im März

Im März habe ich Zeit gefunden, mehr zu lesen. Und zwar:

  1. David Emerson / Elizabeth Hopper: Trauma-Yoga. Heilung durch sorgsame Körperarbeit. Das Buch richtet sich an Traumatisierte, Therapeuten und Yogalehrer gleichermaßen und gibt eine Fülle von praxisorientierten Hinweisen zu traumasensiblem Yoga. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mir immer wieder verdeutlicht, warum Yoga für mich so wichtig ist und welche Benefits ich im Kontext meiner komplexen PTBS bereits aus der Praxis gewonnen habe (oft auch ohne mir dessen bewußt zu sein). Kann ich nur wärmstens empfehlen.
  2. Nathalie Schweighoffer: Ich war zwölf… Die erschütternde Geschichte eines sexuellen Mißbrauchs. Bücherschrankfund. Nathalie Schweighoffer erzählt in diesem Buch ihre Geschichte. Ich werde auf den Inhalt nicht weiter eingehen, jedenfalls bewegt mich das Buch sehr.
  3. Gudula Steiner-Junker: Lach-Yoga. Irgendwann in der letzten Zeit hatte ich mal einen kurzen Bericht über Lachyoga geguckt und als ich neulich in der Bibliothek war, fiel mein Blick auf das Buch, also nahm ich es mit. Die Autorin erklärt, warum Lachen und Humor so wichtig und gesund sind und gibt dafür auch wissenschaftliche Erklärungen (was für mich ganz wichtig war). Anschließend folgt ein ausführlicher Teil zu Lachübungen und Lachmeditation. Das Buch war für mich sperrig zu lesen. Viele der Übungen würde ich als definitiv nicht traumasensibel bezeichnen und schon die Konfrontation mit der bloßen Idee, mich an Fremden zu reiben (Rücken an Rücken), löste eine leichte Panikattacke aus. Ich würde sagen: gelesen und Ende. Lachyoga ist nichts für mich.
  4. Ezra Bayda: Zen oder die Kunst, einen Weg aus den Sümpfen des Alltags zu finden. In diesem Buch geht Bayda auf all die Dinge ein, die sich einem Zen-Übenden in den Weg stellen können. Durchaus unterhaltsam geschrieben und voller hilfreicher Tips und Gedanken.
  5. Katharina Schober und Renate Hartmann: Die gesunde Wildkräuter-Küche. Wunderschön bebildertes Wildkräuter-Kochbuch mit vielen netten Rezeptideen. Leider ist das Buch aber wirklich nur ein Kochbuch und hilft bei der Bestimmung der Kräuter nicht, weil die Kräuter teilweise nicht oder nur in Teilen gezeigt werden. Ich hätte mir außerdem ein besseres Lektorat gewünscht: die Sprache klingt schon sehr holprig, was für ein so wertiges Buch einfach schade ist.
  6. Heinrich Thies: Hilferuf aus dem Folterkeller. Die Hamburger Säurefassmorde – eine Spurensuche. Ja, warum in aller Welt lese ich solche Bücher? Aus demselben Grund, wieso ich manchmal brutale Horror- und Splatterfilme schaue. Wie auch immer. In dem Buch erzählt Thies, wie eine engagierte Ermittlerin dem als Säurefaßmörder bekannt gewordenem Lutz Reinstrom (im Buch wird er Seifert genannt) auf die Spur gekommen ist.
  7. Axel Petermann: Im Angesicht des Bösen. Petermann erzählt von ein paar seiner Fälle, die er als Profiler in Bremen begleitet hat. Petermann schreibt sehr lebhaft und durchaus auch witzig, was angesichts des schwierigen Themas eine gute Mischung ist. Finde ich jedenfalls.

Begonnen habe ich drei weitere Bücher, aber die stelle ich dann im kommenden Monat vor 🙂

Liam, 01.04.2015, 19:28 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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