gruener-mann.de

Archiv: Montag, 23. Februar 2015

Ruchbrot

Bis Ende letzter Woche wußte ich nicht einmal, daß es Ruchbrot überhaupt gibt, und heute bin ich schon ein Fan von ihm 🙂 In unserem Supermarkt war Ruchmehl im Angebot – laut Packung eine Schweizer Spezialität.

DSC_0425 (800x450)

Als Ruchmehl wird Weizenmehl bezeichnet, für das Teile der äußeren Getreideschicht mitvermahlen werden – wenn man so will also ein dunkles Weißmehl (definitiv kein Vollkorn).

DSC_0426 (800x450)

Das Rezept für Ruchbrot ist denkbar einfach. 200 g Mehl werden mit 400 ml lauwarmem Wasser und 2 Päckchen Trockenhefe verknetet. Ich habe außerdem eine Messerspitze meines Brotgewürzes (bestehend aus Fenchel, Anis und Kümmel) dazugegeben. Dieser Vorteig darf 20 Minuten an einem warmen Ort gehen.

DSC_0428 (2) (800x450)

Dann kommen die restlichen 800 g Mehl, weitere 200 ml Wasser und 1 EL Salz dazu. Alles wird gut verknetet und soll 2 Stunden an einem warmen Ort gehen.

DSC_0430 (800x450)

Nach der Wartezeit ist aus dem eher kompakten Teig ein großer Blobb geworden 🙂 Der Teig wird zu einem Laib geformt und mit etwas Mehl bestäubt, bevor er für eine Stunde bei 180°C in den Ofen kommt.

DSC_0435 (450x800)

Mein Mann und ich konnten nicht widerstehen und haben das frische, noch ofenwarme Brot direkt probiert. Sooo lecker! Und das Beste: das Brot ist wirklich mild und macht keinerlei Sodbrennen. Das backe ich bestimmt nochmal. Und jetzt bin ich inspiriert, mich mal anderen/vollwertigen Brotrezepten zu widmen. In den letzten Monaten haben wir nämlich eigentlich immer dasselbe Vollwert-Dinkelbrot mit Ölsaaten gemacht.

Liam, 23.02.2015, 13:53 | Abgelegt unter: Fruit & Root | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
gruener-mann.de läuft unter Wordpress 4.8.2
Anpassung und Design: Weazel