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Archiv: Samstag, 30. Mai 2015

Bücher im Mai

Hier sind die Bücher, die ich im Mai gelesen habe:

  • Frauke Teegen: Wenn die Seele vereist – traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Meiner Meinung nach gibt das Buch einen sehr guten und verständlichen Überblick über das Thema Traumatisierung und PTBS. Nicht so gut gefällt mir, daß es überall im Text Fallbeispiele gibt, weil diese stark triggern können.
  • Laurence Claes und Walter Vandereycken: Schmerzen gegen den Schmerz – Selbstverletzendes Verhalten verstehen und bewältigen. Das Buch richtet sich eigentlich an Jugendliche und deren Eltern bzw. Lehrer, aber es hält auch ein paar gute Tips für Erwachsene bereit, die mit dem Problem zu tun haben.
  • Mark Benecke: Mordspuren. Das Buch rückt bekannte und weniger bekannte Mordfälle in den Fokus und versucht zu erklären, was Menschen zum „Bösen“ treibt. Ich gestehe, daß ich es nicht so gut fand wie andere Bücher vom selben Autoren.
  • Ursel Bühring: Heilpflanzenrezepte. Das Buch ist sozusagen ein Kompendium der besten Heilpflanzenrezepte aus der von Bühring gegründeten Freiburger Heilpflanzenschule. Hat mir sehr gut gefallen und hat auch eine sehr ansprechende Aufmachung. Davon werde ich mich gewiß mal inspirieren lassen.
  • Yvonne Dolan: Schritt für Schritt zur Freude zurück – Das Leben nach traumatischen Erfahrungen meistern. Die Autorin stellt die These auf, daß Traumatisierte sich in der akuten Phasen als Opfer, später als Überlebende sehen, doch da sie in diesem Status verharren damit Probleme haben, es sich in ihrem Leben komfortabel einzurichten. Sie gibt unzählige Übungen vor, die helfen sollen, herauszufinden, wer man wirklich ist, was man wirklich mag und wie man positive Veränderungen ins eigene Leben bringt. Die Idee des Buches finde ich toll, aber ich merke auch, daß die Übungen an vielen Stellen schwierig bis gar nicht zu bewältigen sind, wenn man traumabedingt „eingefroren“ ist.
  • Ursula Gast und Pascal Wabnitz: Dissoziative Störungen erkennen und behandeln. Obwohl in dem Buch hier und da auch PTBS-bedingte dissoziative Zustände angesprochen werden, richtet es sich doch eher an Menschen mit der Diagnose DIS. War aber trotzdem spannend zu lesen.

Im Moment komme ich nicht dazu, soviel zu lesen, wie ich gern würde, weil ich mich wieder mehr bewege, mehr nähe und auch ganz viele andere Sachen machen, die eine Menge Zeit benötigen. Ich tröste mich damit, daß der Winter lang genug werden wird…

Liam, 30.05.2015, 18:10 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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