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Archiv: Donnerstag, 18. Juni 2015

Speiseplan #26

Letzten Sonntag haben mein Mann und ich unser erstes ganzes Grillhühnchen aller Zeiten gemacht. Da ich ein wenig unsicher war, ob das mit den Garzeiten hinhauen würde, dachte ich, ich gebe mal ein kurzes Feedback, wie es war 🙂 Das Huhn (1,3 kg) hatten wir über Nacht mariniert, dann die Schenkel mehrfach eingeschnitten, um das Durchgaren zu erleichtern. Es wurde zunächst 1 Stunde bei 190°C im Ofen gegart, dann nochmal 20 Minuten von jeder Seite gegrillt. Es war perfekt und sehr, sehr lecker. Das machen wir bestimmt nochmal. Was ich allerdings schwierig fand, war die Entscheidung für ein Huhn. In unseren Supermärkten ist das Angebot an ganzen Hühnern wirklich eingeschränkt. Ich wollte am liebsten ein Bio-Huhn, aber das gab es nicht ganz (nur Schenkel oder Brust), also ist es am Ende ein Huhn aus dem Elsass geworden, der bei uns direkt um die Ecke ist. Auf der Packung stand, es sei ein Freilandhuhn, das ausschließlich vegetarisch mit 75% Getreide ernährt worden sei. Die Alternative wäre ein Huhn aus Hallenhaltung gewesen btw.

Diese Woche sind wieder einige neue Rezepte dabei.

  • Freitag: Pasta mit Grilltomaten, Kapern, Peperoni und Oliven (vegan)
  • Samstag: Zitronensuppe mit Vollkornbrot (vegan)
  • Sonntag: gegrillte Hähnchenbrust, Zucchini mit Minze und Backkartoffeln, dazu ein Radicchiosalat mit Cheddar und Ananas (omnivor)
  • Montag: mediterran angehauchte Quiche mit grünen Bohnen, Kräutern und Schafskäse (vegetarisch)
  • Dienstag: Disco Stew, dazu Ciabatta (vegan)
  • Mittwoch: Zitronenkohlrabi, dazu Rösti und Sojaschnitzel (vegetarisch)
  • Donnerstag: Chili nach Jamie Oliver mit Reis (vegan)

Da ich die meisten Sachen mit Vorräten kochen kann, ist unser Einkaufszettel diesmal schön kurz. Das ist gut so, denn am Ende vom Geld ist diesmal erschreckend viel Monat übrig…

Liam, 18.06.2015, 21:32 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Der Garten am 18. Juni 2015

Ich habe die Tage meine vier grünen Pflücksalate geerntet. Sie waren zu richtig großen Köpfen herangewachsen und begannen, sich aufzurichten. Die beiden roten Pflücksalate habe ich belassen. Ich würde Salat gern mal blühen sehen und wer weiß, vielleicht kann ich sogar Samen ernten, aus denen ich im kommenden Jahr neuen Pflücksalat ziehen kann. Mein kleiner Garten ist ja definitiv auch mein Versuchslabor 🙂

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Nun war jedenfalls Platz im Salatkasten. Ich habe einen Blumenkohl…

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…und einen Knollensellerie gepflanzt. Bin sehr gespannt darauf, ihre Entwicklung mitzuverfolgen.

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Leider haben es meine beiden Kapuzinerkressen nicht geschafft. Sie sind von Blattläusen überrannt und gekillt worden – da half nicht einmal mehr das Zerdrücken der Insekten oder die Behandlung der Pflanzen mit einer Mischung aus Wasser, Schmierseife und Spiritus. Darüber bin ich echt traurig, denn Kapuzinerkresse gefällt mir optisch und geschmacklich. Ich habe nun stattdessen ein kleines Lorbeerbäumchen…

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…und einen jungen Grünkohl gepflanzt.

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Ob der Grünkohl in dem Topf etwas wird, weiß ich nicht. Ich habe überhaupt keine Erfahrungen mit Gärtnern und muß mich da erstmal rantasten. Falls der Topf zu klein sein sollte, würde ich einen größeren kaufen, den Kohl umtopfen und hoffen, daß er das mitmacht.

Den Kohlraben habe ich jetzt nochmal etwas Dünger gegeben. Wie oft ich was mit wie viel Dünger behandeln muß, weiß ich auch noch nicht, also mache ich das nach Gefühl. Sobald ich die Kohlraben geerntet habe, möchte ich versuchen, einen Hoccaido-Kürbis in dem Kasten zu ziehen. Eventuell werde ich die Früchte – falls sie auf das Pflaster runterranken – dann mit Stroh unterpolstern.

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Meinen beiden Tomatenpflanzen geht es auf der regengeschützten, aber dennoch sonnenverwöhnten Terrasse sehr gut, wie man sehen kann 🙂 Sie sind ordentlich gewachsen und tragen bereits die ersten Früchte. Die Tomaten sind zusammen mit dem riesigen Borretsch und den beiden Minzen die durstigsten Pflanzen, die ich zu versorgen habe. Was mich doch sehr wundert, ist, daß die Blattläuse sich von der Tomate fernhalten. Hätte ich nicht gedacht.

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Die englische Minze ist riesig geworden. Ich möchte am Wochenende einen guten Teil abernten und daraus ein Minzpesto mixen.

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Meinem Salbei geht es leider nicht gut. Er ist viel zu naß geworden, was ein Gießfehler meines Mannes war, als ich den Hexenschuß hatte und mich nicht um die Pflanzen kümmern konnte. Ich gebe ihm noch eine Weile Zeit, sich zu erholen, und falls er es nicht schaffen sollte, werde ich ihn herausnehmen und durch etwas anderes ersetzen. Direkt neben dem Salbei rechts sprießt irgendwas Wildes, das ich noch nicht identifizieren kann. Vielleicht eine kleine Weide?

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Soweit die Neuigkeiten aus dem Garten, teilweise mit Regenphotos. Ich bin angenehm davon überrascht, wie sich das Gartenprojekt entwickelt hat. Ich schaue jeden Tag danach, ob gegossen werden muß, und zupfe hier und da ein wenig Unkraut, das war es eigentlich an regelmäßiger Pflege. Der Salat hat sich für mich und meine Familie auf jeden Fall gelohnt – wir haben einige Euros gespart. Auch die Kohlraben sind sehr dankbare Kastenbewohner. Die beiden Minzen sind derart gewuchert, daß wir kaum hinterherkommen 🙂

Liam, 18.06.2015, 12:35 | Abgelegt unter: Der Garten,Fruit & Root | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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