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Archiv: August 2015

WochenendRückblick

[Wetter] Der Hochsommer ist zurück, mit Temperaturen bis zu 37°C. Why!?

[Gemacht] Samstag waren mein Mann und ich auf einer neugebauten Aussichtsplattform, von der aus man die ganze Rheinebene bis zu den Pfälzer Bergen überblicken kann. Er hat die Gelegenheit zum Photographieren genutzt, ich zum Skizzieren und Colorieren. Anschließend waren wir einkaufen. Nachmittags habe ich Sport gemacht und abends den Garten versorgt und einen Film geguckt. Sonntag waren wir ein bißchen unterwegs, aber es war zu heiß für alles, also sind wir am Nachmittag ermattet ins Haus zurück und dort geblieben. Ich habe rumgeprotscht, ein paar fällige Haushaltssachen erledigt und abends gekocht, nachdem ich den Garten versorgt hatte.

[Crafts’n’Arts] Skizziert und aquarelliert.

[Gesportelt] Mein übliches zweistündiges Programm, diesmal aber mit höheren Gewichten.

[Gehört] Vor allem Wovenhand. Mich hat mal wieder ein einzelnes Lied verzaubert: Story And Pictures.

[Gelesen] Hier und da ein bißchen, aber nichts wirklich. Sobald es so heiß ist, ist mein Gehirn irgendwie unwillig…

[Gesehen] Baywatch, derzeit Staffel 3.

[Getrunken] Wasser, schwarzen Tee, eine stromfreie Caipirinha und eine Cola.

[Gegessen] Abgesehen von den Sachen vom Wochenplan: Haferflocken mit Mirabellen. Baklava. Tiramisu.

[Gedacht] Was fühle ich?

[Gekauft] Ein paar Vorräte, incl. milchfreier Tiramisu.

[Spirituelles] Habe mich mit dem inneren Kind auseinandergesetzt und bin zu der Überzeugung gekommen, daß ich keins habe. Wirklich nicht. Und ich glaube auch nicht, daß ich eins brauche.

[Ausblick auf die nächste Woche] Ein Termin, den ich schon seit zwei Wochen herbeisehne. Ansonsten möchte ich mal meine Bücher durchgucken und mir vielleicht einen Quilt aussuchen, den ich als nächstes nähen möchte.

Liam, 30.08.2015, 17:12 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Der Garten am 30. August 2015

Im Moment machen die Gemüse, die ich im Herbst werde ernten können, erstaunliche Schübe. Der Wirsing hat nun in der Mitte einen kleinen Kopf angesetzt.

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Auch der Salat, der solange unentschieden schien, ob er wachsen möchte, ist gewachsen. Von dem Frisée konnten wir schon das erste Mal essen und er schmeckt schön kräftig und aromatisch.

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Auch vom Mangold kann ich regelmäßig ernten. Ich nehme immer nur die äußeren Blätter, damit von innen neue nachkommen. Der Blumenkohl hat sich verdichtet und bildet allmählich auch einen Blütenansatz aus.

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Der Grünkohl und die wilde Minze prosperieren. Merkwürdigerweise riecht der Grünkohl recht unangenehm, obwohl ich keinen Schaden feststellen kann.

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Von der Habanero konnte ich schon einige Schoten ernten und es sind noch richtig viele am Busch. Und: die Pflanze hat neue Blüten getrieben! 🙂

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Alles in allem empfinde ich diese Zeit gerade als die bisher schönste im Garten. Bis auf regelmäßiges Wässern und gelegentliches Düngen gibt es nicht viel zu tun. Die Pflanzen sind nun so kräftig, daß ich mir keine Sorgen mehr um sie machen muß.

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In den Ritzen zwischen den Pflastersteinen hat sich jede Menge Portulak wild angesiedelt. Anstatt ihn rauszurupfen, lasse ich ihn sich entwickeln und ernte dann die Triebspitzen, um sie in Salate zu geben. Sehr lecker!

Liam, 30.08.2015, 12:21 | Abgelegt unter: Der Garten,Fruit & Root | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Kräuterbuschen

Dieses Jahr habe ich einen traditionellen Kräuterbuschen gebunden. Da ich hier in einer der wärmsten Regionen Deutschlands lebe, waren die Kräuter leider nicht gleichzeitig um Mitte August herum in Blüte, sondern einige bereits im Juni. Darum habe ich sie gesammelt, wann immer sie geblüht haben, getrocknet und dann jetzt erst zu einem Buschen gebunden.

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Für mich ist der Buschen ein Glücksbringer und eine Art „Sonnenspeicher“ für die kommenden dunklen Tage. Insbesondere in den langen Januar- und Februartagen, in denen sich augenscheinlich nicht viel an pflanzlichem Leben rührt, möchte ich ein paar Blättchen zwischen den Fingern zerreiben und den puren Sommerduft genießen 🙂

Die folgenden Kräuter sind enthalten: Königskerze, Blutweiderich, Karde, Kamille, Schafgarbe, Frauenmantel, Thymian, Rainfarn, Beifuß, Wildgras, Johanniskraut und Wegwarte.

Speiseplan #36

So ganz allmählich schleichen sich mehr und mehr herbstliche Gerichte in den Speiseplan ein, auch wenn es bei über 30°C an diesem Wochenende wohl wieder eher hochsommerlich wird…

  • Freitag: Radieschensuppe, dazu Brötchen (vegan)
  • Samstag: Getreideburger, Ofenpommes und Salat (vegan)
  • Sonntag: toskanische Bohnen mit Kräutern und Tomaten, dazu Couscous (vegan)
  • Montag: Risotto mit Lauch und Chorizo (omnivor)
  • Dienstag: Kürbissuppe (vegan)
  • Mittwoch: Pasta mit Broccoli und Bacon (omnivor)
  • Donnerstag: Gemüsechili mit Reis (vegan)
Liam, 28.08.2015, 12:00 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Holunder-Zwetschgen-Marmelade

Im Moment biegen sich die Holunderbüsche unter der Last ihrer reifen, tiefvioletten Beeren. Ich bin angesichts des Bio-Booms ziemlich überrascht davon, daß unsere eigenen „Superfoods“ derart links liegen gelassen werden…vermutlich wäre es zu billig, einheimischen Holunder zu ernten, wo es doch teure Gojibeeren von wer weiß woher gibt 😉

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Gestern jedenfalls habe ich mir eine große Schüssel voller Holunderbeeren geerntet. Sie wurden von den Stielen gezupft…

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…allerdings macht es auch nichts, wenn für’s Kochen und Passieren noch kleinere Stielchen dran sind.

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Die Bilder von Holunder, Traube und Traubenkirsche ähneln sich natürlich, aber es ist ja auch immer derselbe Arbeitsvorgang.

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Das Sammelgut wird gewaschen, verlesen, von den Stielen gezupft, dann knapp mit Wasser bedeckt und solange gekocht, bis das Fruchtfleisch sich von den Kernen trennt oder entsprechend weich ist.

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Dann werden die Früchte samt dem Wasser durch die Flotte Lotte gedreht. In diesem Fall habe ich zu 700 g Holundermark 1,7 kg pürierte Zwetschgen und 850 g Gelierzucker 2:1 gegeben.

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Das Ganze konnte über Nacht im Kühlschrank durchziehen, bevor ich es heute dann aufgekocht und in sterilisierte Gläser gefüllt habe. Steriles Arbeiten ist das A und O!

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Der Lohn sind einige Gläser köstliche Holunder-Zwetschgen-Konfitüre. Handmade und von hier.

Liam, 24.08.2015, 12:03 | Abgelegt unter: Foraging,Fruit & Root | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

WochenendRückblick

[Wetter] Samstag und Sonntag war es recht warm, aber es ging ein netter, steter Wind. Sonntababend kam dann Regen, der für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei war.

[Gemacht] Samstag waren mein Mann und ich in der Stadt, weil wir alle Herbstkleidung brauchten. Danach waren wir noch einkaufen und haben abends gegrillt und einen Film geschaut. Sonntag waren wir nach dem Frühstück Photos machen und foragen, dann habe ich Sport gemacht. Abends habe ich mich daran gemacht, die gesammelten Schätze zu verarbeiten.

[Crafts’n’Arts] Ich habe endlich meinen Chaos-Sterne-Quilt fertig bekommen. Auch zum Skizzieren und Aquarellieren blieb Zeit.

[Gesportelt] Wie immer: jeden zweiten Tag rund zwei Stunden Krafttraining.

[Gehört] Ziemlich viel Soko Friedhof und Untoten.

[Gelesen] Rebecca Gablé: Hiobs Brüder.

[Gesehen] Ist sie nicht wunderbar? Den Film hatte ich zuletzt vielleicht mit 12 geschaut und fand ihn damals doch deutlich besser als heute…

[Getrunken] Wasser, schwarzen Tee, Tee aus frischer Minze, Cranberrysaft und eine Cola.

[Gegessen] Abgesehen von den Sachen vom Plan: einen Burger samt Pommes. Schokolade. Nudelsalat mit rotem Chicorée.

[Gedacht] Ich dachte, wie ermüdend ich es finde, daß soviele Leute mit zweierlei Maß messen, und daß ich für sowas keine Energie mehr aufbringen möchte. Und ich habe mich gefragt, ob ich mich in mein nächstes Quiltprojekt stürzen oder noch warten soll.

[Gekauft] Jede Menge Kleidung.

[Spirituelles]Es sind immer nur Momente: das Sammeln wilder Nahrung, der Anblick eines Walnußzweigs, der einmal ein Runenset werden soll, das Summen der trägen Bienen auf der Streuobstwiese, …

[Ausblick auf die nächste Woche] Ich habe einen Termin, von dem ich schon jetzt weiß, daß er mich sehr fordern wird. Das macht mir nicht gerade Mut.

Liam, 23.08.2015, 21:42 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Speiseplan #35

Heute mußte ich unseren Speiseplan der letzten Woche komplett revidieren. Durch eine Magen-Darm-Erkrankung, die unsere Familie lahmgelegt hat, hatten wir nämlich auf die geplanten Sachen keinen Appetit. Für die kommende Woche habe ich jetzt neu geplant.

  • Freitag: Kürbis-Chicorée-Brombeer-Gratin, dazu Salzkartoffeln (vegan)
  • Samstag: Grillen (omnivor)
  • Sonntag: Spätzle mit Spitzkohl und Bacon (omnivor)
  • Montag: Blumenkohlrisotto mit Gremolata (vegetarisch)
  • Dienstag: Kräutersuppe, dazu Baguette (vegan)
  • Mittwoch: Chorizo-Carbonara, dazu Salat (omnivor)
  • Donnerstag: Gemüsecurry, dazu Reis (vegan)
Liam, 21.08.2015, 11:00 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Lebenslänglich

Im Austausch mit anderen PTBS-Betroffenen fiel neulich die Frage, ob wir alle lebenslänglich hätten, weil viele PTBS-Patienten ihr Leben lang in Therapie oder in diversen Kliniken sind und ihre Probleme doch nie in den Griff bekommen. Nach einigem Nachdenken habe ich versucht, meine Antwort zu formulieren.

Ja, ich habe lebenslänglich bekommen. Meine Traumata sind höchst komplex und da ich die meisten von ihnen über längere Zeiträume hinweg erworben habe (diese Formulierung ist irreführend: ich habe die Traumatisierungen nicht erworben, sie sind mir aufgenötigt worden) und obendrein nicht nur psychische sondern auch physische Schäden davongetragen habe, werde ich nie wieder ohne ihre Folgen leben können. Die PTBS wird sich immer in meine Bewertung der Welt und der Menschen, in meine Beziehungen und Freundschaften, in meine Fähigkeiten und Möglichkeiten einmischen. Es wäre utopisch, zu glauben, in der Therapie oder in einer Klinik könnte ich revidieren, was kaputt gemacht wurde. Wie wir heute wissen, verändert die PTBS die Gehirnstrukturen. Eine PTBS kann man mittels PET (Positronen-Emissions-Tomographie) bildlich darstellen: die sog. Mandelkerne (Amygdalae) bleiben bei einer PTBS dauerhaft aktiv und triggern durch ihre Aktivität immer wieder Hirnstamm und Großhirnrinde. Die von Traumata geschädigten Mandelkerne verursachen ständigen Streß, der sich auch mittels Bluttest nachweisen läßt (erhöhter Noradrenalinspiegel, supprimierter Cortisolspiegel).

Es gibt inzwischen dankenswerterweise überhaupt eine Bewußtsein für PTBS. Gerade in Deutschland, dem Kriegsverliererland, war das bis in die 90er hinein kein Thema. In den USA entwickelte sich nach dem Vietnamkrieg ein Bewußtsein für PTBS, aber es brauchte eben noch ewig, bis das über den Teich hier bei uns ankam. In letzter Zeit verwässert der Begriff des Traumas allerdings auch schon wieder – da werden „einfache“ schlimme Erfahrungen (oder auch bloße Mißgeschicke) als „traumatisch“ oder „Traumata“ bezeichnet. Das ist Quatsch. Wie auch immer. Jedenfalls gibt es inzwischen überhaupt ein Bewußtsein für PTBS und erste Therapieansätze wie z.B. Gesprächstherapie, EMDR, Somatic Experiencing u.a. Aber all diese Methoden können nur helfen, die durch die PTBS-Brille erstellte Bewertung der Welt zu relativieren. Eine echte Heilung von PTBS gibt es nicht. Auch insofern habe ich lebenslänglich. Die PTBS hat den Aufbau und die Funktionsweise meines Gehirns verändert und ich kann zwar üben, andere Synapsen, andere Wege zu benutzen, aber im Grunde ist das irreparabel.

So einschränkend eine PTBS auch ist und so sehr ich an den Folgen der Traumatisierungen leide – ich habe nicht vor, mir mein komplettes Leben davon bestimmen zu lassen. Ich habe im Austausch mit anderen PTBS-Patienten gesagt: ja, ich habe lebenslänglich, aber die Haftbedingungen bestimme ich! Ich versuche es zumindest. Ich versuche, mir selbst beizustehen, mir positive Erfahrungen zu verschaffen, mich selbst zu fordern und zu fördern. Ich versuche, für Neues offen zu bleiben, immer wieder etwas dazuzulernen und in der Therapie die erlittenen Traumatisierungen anzugucken und anzunehmen. Das ist schwer genug.

Liam, 20.08.2015, 19:08 | Abgelegt unter: PTBS | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Wilder Wein

Ich glaube, daß es beim Foragen darauf ankommt, das zu nutzen, was man gerade findet. Natürlich kann man auch losziehen mit dem Vorhaben, ein bestimmtes Kraut oder eine bestimmte Sorte Früchte zu finden, aber in der Regel ist es eher so, daß man etwas ganz anderes findet als man gesucht hat 🙂

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Neulich wollte ich eigentlich schauen, ob ich schon erste Birnen und Hagebutten finde. Was ich jedoch tatsächlich ernten konnte, war wilder Wein. Den hatte ich bisher noch nie und deswegen wußte ich nicht, ob es sich lohnen würde, ihn zu Gelee oder Sirup einzukochen.

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Nachdem ich ihn weichgekocht und durch die Flotte Lotte gedreht hatte, stand allerdings fest, daß sich wieder das eine noch das andere lohnen würde.

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Also gab ich dem Saft noch etwas Zucker zu und verkochte das Ganze zu einem leicht süßen Saft, den wir mit Wasser gemischt als Schorle getrunken haben.

Zusammen mit dem ersten Kürbis der Saison (aus dem ich ein Curry gekocht habe), war das wohl der erste Hinweis auf den nahenden Herbst…

Liam, 20.08.2015, 11:59 | Abgelegt unter: Foraging,Fruit & Root | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Der Garten am 20. August 2015

Diese Woche ist im Garten nicht allzu viel los gewesen. Es hat hin und wieder geregnet, so daß ich mich kaum um die Pflanzen zu kümmern brauchte.

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Immer mehr Habaneros werden reif. Sie sind sehr aromatisch und für meinen Geschmack bringt eine ganze Schote genau die richtige Schärfe für ein Gericht 😉

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Die Peperoni, die rot abreifen, habe ich meist grün ernten müssen, weil sie leider recht schnell aufplatzen. Diese hier ist aber tatsächlich mal rot geworden.

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Zu Füßen des Grünkohls zeigen sich erste Triebe vom Sauerampfer. Die wilde Minze, die ich am Dorfrand an einem feuchten Ort gesammelt habe, ist gut angegangen.

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Mangold und Blumenkohl wachsen wie wild. Vom Mangold konnte ich jetzt schon mehrfach Blätter ernten. Sie schmecken übrigens schön salzig. Und zwei Borretschs sind auch noch nachgekommen.

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Der Wirsing hat wieder einmal einen großen Schuß gemacht. Auch die beiden Salate scheinen sich endlich dafür entschieden zu haben, zu wachsen 🙂 Wenn man genau hinguckt, entdeckt man winzige Raukepflänzchen.

Ansonsten wurde in dieser Woche vor allem gewerkelt: die Terrasse soll eine Treppe bekommen, damit ich leichter von oben nach unten komme und dafür nicht durchs ganze Haus rennen muß.

Liam, 20.08.2015, 11:15 | Abgelegt unter: Der Garten,Fruit & Root | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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