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Archiv: Oktober 2015

Speiseplan #45

Mich hat eine fette Grippe erwischt, so daß ich möglichst schnelle Gerichte rausgesucht habe, die wir schon oft gekocht haben. Dauerbrenner sozusagen.

  • Freitag: Tortellini mit Broccoli und Bacon (omnivor)
  • Samstag: Laksa mit Pilzen und Paprika (vegan)
  • Sonntag: Ofenkartoffeln mit geröstetem Fenchel und Knoblauch (vegan)
  • Montag: Chili sin carne, dazu Reis (vegan)
  • Dienstag: Chorizo Carbonara, dazu Salat (omnivor)
  • Mittwoch: Peruanische Kartoffelsuppe mit Mais, dazu Brot (vegan)
  • Donnerstag: Wirsing mit Kartoffelbrei und Mandelsauce (vegan)
Liam, 31.10.2015, 12:12 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

WochenendRückblick

[Wetter] Richtig herbstlich mit Nebel und kühlen Temperaturen. Das Wetter genieße ich gerade sehr.

[Gemacht] Samstag habe ich nach dem Frühstück ein bißchen am Rechner gesessen und dann Sport gemacht. Später waren mein Mann und ich einkaufen und am Bücherschrank. Abends haben mein Mann und mein Sohn gemeinsam gekocht, so daß ich mich noch ein bißchen hinlegen und Musik hören konnte. Nach dem Essen habe ich versucht, in eine DVD reinzugucken, die aber leider kaputt war. Also war ich nochmal am Rechner, später haben wir gemeinsam einen Film geschaut und Tee getrunken. Sonntag haben wir dank der Zeitumstellung ziemlich früh gefrühstückt. Anschließend waren wir im Schloßgarten spazieren, haben Eichhörnchen und Pilze geguckt und ich konnte ein paar Skizzen machen. Später haben wir noch eine ganze Kiste Bücher zum Bücherschrank gebracht. Wieder daheim habe ich mich erstmal ein bißchen hingelegt, denn ich fühle mich nicht ganz fit. Abends habe ich gekocht und gemalt und jetzt gleich werden wir noch Tee trinken und einen  Film schauen.

[Crafts’n’Arts] Ich habe skizziert und aquarelliert. Dabei ist mir aufgefallen, daß ich mein Auge und meine Hand befreien muß…fühlt sich alles zu statisch und eng an.

[Gesportelt] Eine Runde Kraft und Ausdauer.

[Gehört] Wovenhand. T-Bone Burnett. Dead Can Dance.

[Gelesen] Ekkehardt Hofmann: Landhäuser malen. Ich fand die beiliegende DVD allerdings noch wertvoller als das Buch.

[Gesehen] River Cottage: Winter’s on the way.

[Getrunken] Wasser, schwarzen Tee und Cola.

[Gegessen] Abgesehen von den Sachen vom Wochenplan: mit Reis gefüllte Weinblätter. Avocadocreme. Ein veganes Döner.

[Gedacht] Wie dankbar ich für eine gutsortierte Bibliothek bin.

[Gekauft] Ein paar Vorräte.

[Spirituelles] Ich habe eine Orakelkarte gezogen, die mir sehr viel über mich selbst gesagt hat. Ich habe dann noch einen Rat von einem anderen Orakel bekommen, den ich sehr schön fand.

[Ausblick auf die nächste Woche] Morgen habe ich einen Termin, auf den ich mich sehr freue, ansonsten habe ich nicht viel vor. Da ich mich krank fühle, werde ich mich viel ausruhen und malen 🙂

Liam, 25.10.2015, 19:40 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwule Spiritualität

Wenn ich versuche, über männliche Spiritualität zu schreiben, fühle ich mich hilflos. Schon vor rund einem Jahr schrieb ich darüber, daß es in meinen Augen so viel mehr zu weiblicher Spiritualität gibt: mehr Quellen, mehr Informationen, mehr Accessoires, mehr Bewußtsein, mehr Veranstaltungen und vor allem mehr Praktizierende. Männliche Spiritualität gibt es entweder nicht so sehr, oder sie entfaltet sich im Verborgenen. Das finde ich bemerkenswert, wo ich aus Richtung der weiblichen Spiritualitätsbewegung so oft vernehme, daß wir ja in einem Patriarchat leben (was wir zweifelsfrei tun) und daher Männer das Zentrum der Welt und der Wahrnehmung seien. Meines Empfindens werden da zwei Dinge vermischt, die nicht zusammengehören. Auch Männer leiden unter dem Patriarchat. Diese Herrschafts- und Gesellschaftsform hat auch uns Männern vieles genommen, hat uns von unseren Gefühlen, von unseren Werten und nicht zuletzt von unserer Spiritualität abgeschnitten. Da es aber nunmal Patriarchat („Väterherrschaft“) heißt, wird automatisch vorausgesetzt, daß „wir Männer“ uns alle im Patriarchat aufgehoben, wahrgenommen und identifiziert fühlen, ja daß wir das System nicht nur gutheißen, sondern in jeder Hinsicht unterstützen.

Immer wieder bin ich in den letzten Monaten mit der Frage konfrontiert worden, was in meinen Augen einen „echten“ Mann ausmacht. Es ist schwierig, darauf eine Antwort zu finden. Ich habe mir angeschaut, wie das in dem Milieu war, in dem ich aufgewachsen bin. Da galt: ein Mann, ein Wort. Ein ganzer Kerl mußte ordentlich was einstecken können und auch kräftig mitanpacken. Er mußte was vertragen (Alkohol und Nahrung) und hatte daheim die Hosen an, wenigstens vordergründig. Für die Kindererziehung hätte er allenfalls am Wochenende Zeit gehabt, aber da war er von der Maloche so fertig, daß er vorm Fernseher verschlumperte, den Familiensonntagsausflug mal beiseite gelassen. Ein echter Mann hat sich die Hände dreckig gemacht, verstand was von Technik und Maschinen, war derjenige, der das Auto fuhr, der mit der dicken Uhr am Handgelenk. Er bekam das beste Stück vom Sonntagsbraten, aß sein Gemüse nur widerwillig und schaute am liebsten Fußball und Western. Er war heterosexuell – das stand gar nicht zur Debatte. Seine kreativen Hobbies waren Modellbau und das Reparieren von Haushaltsgeräten. Gefühle zeigte er nicht, weil er gewohnt war, der unerschütterliche Fels zu sein. Mit einem Buch in der Hand hat man ihn nie gesehen, wohl aber mit der Zeitung. Das Wort Spiritualität kannte er nicht. Mit Mitte 40 hatte er eine Halbglatze und einen Kugelbauch. Seine Körperpflege beschränkte sich auf Waschen und Duschen mit der Stückseife und gelegentliches Rasieren.

Klischee? Sicherlich. Aber damit bin ich groß geworden. Daß mit mir etwas nicht stimmte, wurde spätestens klar, als ich mein Coming Out hatte. Es gibt so viele Unterschiede zwischen mir und dem Bild von Mann, mit dem ich aufgewachsen bin, daß es für mich einfach nicht zutrifft. Vielleicht abgesehen von „ein Mann, ein Wort“ – das ist ein Wert, der mir nahsteht. Möglicherweise ist überhaupt meine Homosexualität die große Fußfessel im Finden männlicher Identität. Als Schwuler in einer heteronormativen Welt aufzuwachsen, ist manchmal spannend, manchmal lustig und sehr oft schmerzhaft. Ich weiß nicht, wie oft ich mich fremd und komisch gefühlt habe, verkleidet, angepaßt, verstellt. Wie ein Lügner. Es war nicht nur die Erkenntnis, daß ich auf Jungs stehe, es waren diese kleinen und großen Akte von Theaterkunst, die mein eigenes Empfinden verdrehten und es schwierig machten, zu begreifen, wer ich bin, als Mann.

Ist männlich-schwule Spiritualität noch mal etwas anderes als männliche Spiritualität, wo schwules Leben per se anders ist als heterosexuelles? Dabei bin ich bestimmte schwule Klischees auch so müde… Es gelingt mir nicht, mich mit dem jungen, gehörnten Gott zu identifizieren – ich gebe zu, er erscheint mir immer wie eine Karikatur. Überhaupt scheint Schwulsein oft in der Karikatur zu enden, beim tuckigen Jungspund, beim dauergeilen jungen Mann, beim vom Leben frustrierten Mann mittleren Alters, der, wenn er es überhaupt schafft, sich gegen die ständige Bedrohung durch HIV und andere Geschlechtskrankheiten zu schützen, immer noch von seiner Libido getrieben wird, und letztlich beim älteren, alten Mann, der durch seine Lebenserfahrung und sein unerfülltes Leben als Schwuler vom Leben selbst angeekelt ist – oder bestenfalls jugendliche Liebhaber sammelt. Haben wir schwulen Männer uns emanzipiert? Ich weiß es nicht. Ich nehme wahr, daß unaufgeregter Umgang mit Schwulen noch nicht Alltag ist, daß es aber viele Schwule gibt, denen wichtig ist, jenseits der Klischees zu leben und wahrgenommen zu werden. Und ich selbst? Fühle mich in meiner Idylle von Familie und Co. angekommen und eher irritiert angesichts all der Klischees, mit denen ich konfrontiert werde. „Ach, Du bist schwul? Hätte ich gar nicht bemerkt!“. Heißt das, ich bin normal? Oder bloß, daß ich angepaßt und feige bin? Schwulsein scheint immer noch etwas Erwähnenswertes, selbst für den Schwulen.

Schwule Spiritualität ist für mich nur schwer zu fassen, weil so viele Systeme, so viele Traditionen stark binär sind, also auf das weibliche und das männliche Prinzip hin ausgerichtet. Das schwule Dilemma manifestiert sich in der (von Heteros) gestellten Frage: wer ist denn bei Euch die Frau? Eigentlich müßte die Frage lauten: wer von Euch ist der Empfangende? Für diesen Empfangenden habe ich aber noch keinen Archetyp gefunden, mit dem ich arbeiten möchte. Und mit dem Gebenden, zumindest in Form des gehörnten, geilen Gottes, habe ich meine liebe Not. Das eigentliche Problem ist nicht der Aspekt der Wildheit oder der Geilheit, denn beides erlebe ich auch im Grünen Mann, da jedoch in gewisser Weise moderater – als Wildheit/Geilheit unter Willen. Das ist für mich etwas anderes als Zahmheit. Nur wer gereift ist, kann die Energien lenken. Mag sein, daß das an meinem Alter und nicht an den Impulsen selbst liegt, jedenfalls steht mir das näher. Sehe ich das empfangende Prinzip auch im Grünen Mann? Durchaus. Er empfängt die Sonne, den Regen und letztlich auch das, was wir Menschen aussenden. Er transformiert es, verändert und lenkt diese Energien, bringt anderes hervor. An dieser Stelle setzt die feministische Spiritualität gern die Frage ein, ob wir Männer Gebärneid hätten, weil ein Mann doch kein Leben hervorbringen kann. Für mich persönlich ist diese Frage absurd. Sie erscheint mir lediglich als Versuch, mal wieder vom männlichen Blickpunkt auf den weiblichen umzuschwenken. Ich kann nicht gebären, aber ich kann dennoch etwas in die Welt bringen und mich am Leben erfreuen, sowohl an meinem Sohn als auch an den Pflanzen, die ich ziehe, oder an kreativen Dingen. Das Gebären überlasse ich gern anderen…

Im Grünen Mann sehe und erlebe ich die Union von empfangendem und gebendem Prinzip. Es würde mich interessieren, das empfangende männliche Prinzip näher kennenzulernen, aber irgendwie gibt es da eine Barriere, die ich noch nicht überwinden kann. Für mich scheint die schiere Existenz des empfangenden männlichen Prinzips außerhalb des Patriarchats zu stehen bzw. außerhalb dessen zu leben. Der empfangende Mann muß für das Patriarchat ein Anti-Mann sein in seiner Aufnahmebereitschaft, seiner Hingabefähigkeit und seiner Öffnung. Ich mag den Gedanken.

Liam, 24.10.2015, 11:26 | Abgelegt unter: Spirit & Verse | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Speiseplan #44

In der kommenden Woche freue ich mich auf jede Menge herbstlicher Genüsse. Vielleicht fahren wir am Wochenende sogar mal in die Pfalz rüber und kaufen Maroni ein.

  • Freitag: glacierter Süßkartoffelbrei, Bratfisch und ein fancy Salat (omnivor)
  • Samstag: Gemüsesuppe, dazu Sandwiches (omnivor)
  • Sonntag: mit Pesto-Tomaten gefüllte und gratinierte Butternut-Kürbisse, dazu Couscous (vegan)
  • Montag: Gnocchi mit Fenchel-Safran-Rahm und roten Pfefferbeeren (vegan)
  • Dienstag: Chinesisches Buffet (omnivor)
  • Mittwoch: Chinasuppe (vegan)
  • Donnerstag: Blumenkohl, Salzkartoffeln, Cashewcreme und Spiegelei (vegetarisch)
Liam, 22.10.2015, 21:56 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

31 Days LWSZ, Tage 20-22

An Tag 20 sollten wir uns mit einem Spa Tag daheim „belohnen“. Offenbar habe ich da etwas falsch verstanden, denn an Tag 19 ging es erstmal nur darum, Kosmetik/Wellnessprodukte für diesen Tag herzustellen. Aber wie auch immer, ich habe nichts in der Hinsicht gemacht.

Am 21. Tag hat Ruth uns dazu aufgeordert, zu resümieren, wie wir die drei Wochen fanden und wie es mit der Challenge für uns  läuft. Ehrlich? Ich glaube, ich habe ein paar Dinge nicht gekauft, die ich gekauft hätte, habe aber unterm Strich mehr oder weniger normal eingekauft und gelebt. Wie ich schon des öfteren schrieb, habe ich nach wie vor frische Lebensmittel, Klopapier und temporäre Angebote gekauft. Dann mußte unser Auto in die Werkstatt und zum TÜV – auch daran gibt es für mich nichts zu diskutieren. Hin und wieder habe ich Fast Food gegessen, was für mich auch ziemlich eng mit der Eßstörungsgeschichte im Zuge der PTBS zusammenhängt. Kann man solche psychisch bedingten Dinge einsparen? Ich wüßte nicht, wie. Aber bei der Challenge blieb der Aspekt körperlicher, geistiger oder seelischer Einschränkungen sowieso außen vor. Mir hat das lediglich wieder einmal verdeutlicht, daß mit PTBS eine ganze Menge von dem, was für andere normal ist, nicht funktioniert.

Am heutigen 22. Tag hatte Ruth die Idee in petto, nicht mehr Gebrauchtes zu verkaufen, sei es im Internet oder auf einem Garagenflohmarkt. Hier kann ich nun wieder richtig einsteigen, denn tatsächlich stehen seit einer Weile zwei Kisten Bücher in meinem Wohnzimmer, die ich gern verkaufen würde. Habe mir also den entsprechenden Account eingerichtet und muß sie nun nur noch listen.

Liam, 22.10.2015, 21:53 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

31 Days LWSZ, Tag 19

Am heutigen 19. Tag der LWSZ-Challenge versorgte Ruth uns mit der Idee, sich einen Spa-Tag daheim zu gönnen. Dafür hat sie uns einige Rezepte für selbstgemachte Wellness-Produkte wie Badezusätze oder Gesichtsmasken per Mail geschickt.

Heute ist definitiv ein Tag, an dem ich merke, daß mich die kPTBS offenbar stark von anderen unterscheidet. Spa? Wellness? Irgendwas mit meinem Körper machen müssen, das über das Normalmaß hinausgeht? No, thanks.

Vor ein paar Jahren hat mein Mann mir vorgeschwärmt, wie toll Thaimassagen seien. Ich wollte das auch mal ausprobieren und buchte eine zwanzigminütige Teilmassage. Es war die Hölle. Auf dem Bauch liegen müssen, desorientiert im Raum, dann noch berührt werden (und zwar schmerzhaft)…das muß ich nie wieder haben. Ich hätte das vorher wissen können, wenn mir damals schon klar gewesen wäre, daß meine „merkwürdigen“ Regungen eine kPTBS sind. Wußte ich aber noch nicht.

Überhaupt ist es für mich unmöglich, Körperpflege als Genuß oder als special treat wahrzunehmen. Ich mache, was ich mit meinem Körper machen muß, schaue dabei möglichst nicht in den Spiegel. Ich bezeichne das als Körpermanagement. Ich bin sauber und gepflegt. Mehr ist nicht drin.

Liam, 19.10.2015, 18:48 | Abgelegt unter: Allgemein,PTBS | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

31 Days LWSZ, Tag 18

Unsere heutige Aufgabe im Zuge der Challenge war es, einen neuen Zweck für ein altes Ding zu finden. Dazu hat Ruth uns wieder mit einer langen Liste fabelhafter möglicher Projekte versorgt (wobei ich gestehen muß, daß ich mich zu alt und posh für Kunst aus Klopapierrollen fühle^^). Grundsätzlich finde ich Upcycling eine gute Sache, habe aber echt Probleme mit so manchen upgecycleten Sachen, die für mich nach wie vor auf den Müll gehören. Klorollen zum Beispiel. Und ich würde mir auch in tausend Jahren keine Uhr hinhängen, die ich aus alten Plastikgabeln gebastelt habe.

Wo in meinem Leben gibt es Upcycling? Ich denke, vor allem im Bereich Handarbeiten und Nähen. Ich verwende Stoffe gern nochmal wieder bzw. mag auch Nähereien aus alten Stoffen aus Dachbodenfunden. Ich war beim Patchwork allerdings auch schon an einem Punkt, wo mein Drang, aus alten Stoffen etwas Neues zu machen, dazu geführt hat, daß mein Stoffschrank bzw. seine Fülle mich beim bloßen Anblick blockiert hat. Es wurde erst besser, als ich radikal ausgemistet habe. Patchwork an sich ist für mich eine dankbare Kunst, weil gemütlich, nützlich und ja, irgendwie schrullig. Damit kann ich etwas anfangen. Anders als mit alten Shampooflaschen. Oder Klorollen 😉

Upcycling ist für uns als Familie sicherlich auch im Garten wichtig. Wenn wir unsere Weide beschneiden, flechten wir aus ihren Ästen Zäune und Abgrenzungen. Alte Tonziegel werden zerschlagen und kommen als unterste Schicht in Pflanzkübel. Samen werden gesammelt und neu ausgebracht. Alte Pflanzgefäße dienen als Anzuchtschalen. Stöcke von den Bäumen als Stützen für junge Pflanzen.

Ansonsten – und da bin ich ganz ehrlich – muß ich Sachen nicht wieder und wieder verwenden. Das würde mir das Gefühl geben, in der Wiederholung der Wiederholung zu sitzen, was mich unangenehm berührt. Manchmal gehört altes Zeug einfach auf den Müll.

Liam, 18.10.2015, 17:04 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

WochenendRückblick

[Wetter] Herbstlich mit Hochnebel. Knallgrau.

[Gemacht] Samstag haben wir ein neues Fenster im Dachgeschoß bekommen und während mein Mann herumgehämmert und geflext hat, habe ich Sport gemacht. Später habe ich dann gemalt, gekocht, wieder gemalt. Abends gab es Tee und ein bißchen DVD-Gucken vorm Kamin. Sonntag fing mit einem frühen und gemütlichen Frühstück an. Danach haben wir im Wohnzimmer rumgeschlumpert, sind später rausgefahren, hatten aber keine Lust, spazieren zu gehen. Nachmittags habe ich einen Schrank aufgeräumt (mußte kaum was rausschmeißen) und gelesen. Abends haben mein Mann und ich gekocht. Nachher gibt es noch vom Sohn gemachte Apfelküchle und einen Film.

[Crafts’n’Arts] Ich habe richtig viel gemalt. Außerdem habe ich den Aquarellfarbkasten, den ich mir aus England mitgebracht habe, ausgepackt und eingeweiht.

[Gesportelt] Eine Runde Kraft und Ausdauer.

[Gehört] T-Bone Burnett. Max Richter. Dayid Lynch. In Strict Confidence.

[Gelesen] Babette Rothschild: Der Körper erinnert sich. Wolf Dieter Storl: Ur-Medizin.

[Gesehen] Tales From River Cottage.

[Getrunken] Wasser und schwarzen Tee.

[Gegessen] Abgesehen von den Sachen vom Plan: Toasts mit gekochtem Ei. Joghurt mit Kekscrumbles und Granatapfelmarmelade.

[Gedacht] Dieses Wochenende war ich mal wieder krank, mit Antibiose und allem. Fühle mich auch ziemlich krank diesmal, möchte eigentlich bloß vorm Kamin mit Tee, Mieze und Buch versacken. Mache mir ziemliche Sorgen über eine möglicherweise anstehende invasive Geschichte 🙁

[Gekauft] Bettwäsche und dicke Socken. Es ist kalt 🙂

[Spirituelles] Grüner Mann Kram.

[Ausblick auf die nächste Woche] Ich habe einen Telefontermin, der mich sehr nervös macht. Ich hoffe, alles stellt sich als harmlos heraus…

Liam, 18.10.2015, 16:50 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

31 Days LWSZ, Tage 16 und 17

An Tag 16 der Challenge hat Ruth uns dazu herausgefordert, mit Materialien, die wir bereits besitzen, kreativ zu werden. Dazu hat sie uns mit einer langen Liste von coolen DIY-Projekten versorgt, von denen ich mir einige für die Zukunft herausgepickt habe. Gestern habe ich gemalt. Ich habe beim Einkaufen ein wunderschönes Ahornblatt entdeckt, das ich skizziert und dann coloriert habe. Ausnahmsweise zeige ich davon mal ein Bild:

IMG_20151017_180640 (600x600)

Am 17. Tag von LWSZ bekamen wir die Aufforderung, etwas zu lernen, das wir bisher nicht konnten. Auch dafür hatte Ruth eine lange Liste in petto, voll mit Everyday-Life-Skills, künstlerischen Projekten etc. Ich habe mich jedoch für eine Lektion zum Thema Naturtagebuch von John Muir Laws entschieden, die es bei YouTube kostenlos zum Anschauen gibt. Überhaupt ist YouTube meine wichtigste Ressource für kostenlose Lektionen in lauter Gebieten, die mich interessieren, eben u.a. Skizzieren, Aquarellieren, Kochen etc.

Liam, 18.10.2015, 10:45 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Speiseplan #43

(Angenehm) kalt ist es geworden und wir haben alle Lust auf Deftiges 🙂

  • Freitag: Chili sin carne (vegan)
  • Samstag: Blumenkohlsuppe (omnivor)
  • Sonntag: Spinat-Apfel-Pastete (vegan)
  • Montag: Pasta mit Butternut-Sauce (vegan)
  • Dienstag: Kartoffelgulasch, dazu Brot (vegan)
  • Mittwoch: Pasta mit Pilzen und Bohnen (vegetarisch)
  • Donnerstag: Pizza mit Blattspinat, Tomaten und Chorizo (omnivor)

Vielleicht werden wir Sonntag Waffeln mit Kirschen und Sahne machen…mal sehen.

Liam, 16.10.2015, 18:30 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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