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Archiv: Montag, 5. Oktober 2015

31 Days LWSPZ, Tag 5

Da es diese Woche in der Challenge komplett ums Essen geht, machte der heutige Tag natürlich auch keine Ausnahme. Ruth schlug vor, die Dinge, die wir besonders gern auswärts essen oder trinken, einfach selbst herzustellen, und hatte dafür auch einige interessante Links parat. Mir haben besonders gut haben mir ihre eigenen Cranberry Bars gefallen (die ich im Original noch nie gegessen habe). Ich denke, ich würde sie ohne das Icing/die Glasur machen, um Kalorien und Zucker zu sparen 🙂

Ich habe darüber nachgedacht, welche Dinge ich besonders gern auswärts esse. Nun ist es so, daß wir nicht besonders oft nicht daheim essen. Keine Coffeeshop-Runde und zum Abendessen gehen wir nur sehr selten aus (vielleicht dreimal im Jahr oder so?). Es gibt aber einen regelmäßigen Termin, nämlich meine Therapie, nach der ich immer etwas unterwegs esse. Denn egal, wie gut ich gefrühstückt habe, wenn ich so intensiv über bestimmte Dinge geredet und an mir gearbeitet habe, bin ich einfach platt und schramme oft haarscharf am Unterzucker vorbei. Natürlich könnte ich mir einfach ein Brot einpacken, doch es hat sich eingebürgert, daß mein Mann und ich nach der Therapie gemeinsam etwas essen gehen. Meist Fast Food beim „goldenen M“, manchmal aber auch etwas in einer vietnamesischen Suppenküche. Dieses Lunch-Date ist für mich eine Belohnung und ich möchte darauf nicht verzichten, würde persönlich nur gern öfter zur Suppenküche, wo es fettärmer, frischer und günstiger ist als bei McD.

Ich glaube, das, was mich am Fast Food reizt, ist nicht nur das Essen (schnell verfügbar, heiß, deftig und durch seinen hohen Fett- und Zuckergehalt absolut befriedigend….schrecklicherweise…). Es ist auch, wie es verpackt ist. Ich mag diese braunen, bedruckten Tüten, ich mag die raschelnden Päckchen, die kleinen Einzelportionen Mayo und Ketchup, mag die verpackten Strohhalme etc. Ich bin ein Produktdesign-Junkie und kaufe tatsächlich öfter mal Sachen, weil sie ein geiles Produktdesign haben. In England war das erschreckend häufig der Fall *hüstel* Außerdem finde ich die Möglichkeit, vom Auto aus bestellen und dort auch essen zu können, sehr verlockend. Nicht, weil ich zu faul wäre, die paar Meter zu gehen, sondern weil ich – gerade nach der Therapie – keine Kraft für menschlichen Kontakt habe. Auch insofern gewinnt der Burgerschuppen oft vor der Suppenküche, denn da muß ich mich reinsetzen.

Wir haben schon eine Menge Burger und Pommes selbstgemacht, von veganen Convenience-Burgern aus Soja über selbstgemachte Vollwertbratlinge aus Grünkern bis hin zu Getreidemischungen aus dem Bio-Laden, von fettigen Pommes aus der Friteuse über Ofenpommes hin zu Süßkartoffelfritten. War alles lecker und sicher insgesamt weniger fettig als das Fast Food am Autoschalter. Aber es war eben anders verpackt und schmeckte doch wieder hausgemacht. Denn so gern ich koche – manchmal darf es auch einfach anders schmecken.

Liam, 05.10.2015, 17:42 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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