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Archiv: Donnerstag, 8. Oktober 2015

Speiseplan #42

Diese Woche sind wieder neue Rezepte dabei und ich merke, daß mir das Kochen wieder richtig Spaß macht, seit der Herbst da ist.

  • Freitag: Kürbis-Mais-Suppe (vegan)
  • Samstag: Spitzkohlpfanne mit Speck, dazu Spätzle (omnivor)
  • Sonntag: Cajun-Grillhähnchen, dazu eine Quitten-Kartoffel-Bohnen-Tagine (omnivor)
  • Montag: gefüllter Butternut, dazu etwas Kartoffeliges (vegetarisch)
  • Dienstag: Blumenkohl-Ananas-Curry, dazu Basmati (vegan)
  • Mittwoch: Chorizo-Eintopf (omnivor)
  • Donnerstag: Grünkernlasagne, dazu Salat (vegetarisch)
Liam, 08.10.2015, 22:17 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

31 Days LWSZ, Tag 8

Ruths heutige Aufgabe für die Challenge-Teilnehmer bestand darin, sich darauf vorzubereiten, morgen einen Hausputz durchzuführen.

Oh, der Hausputz… Das ist eins meiner ewigen und stark mit der kPTBS und körperlichen Einschränkungen verknüpften Themen. Ich bin ein Mensch, der Ordnung und Sauberkeit braucht wie die Luft zum Atmen. Dinge zu sortieren (auch auszusortieren), zu ordnen und meinen Haushalt in Schuß zu halten, gibt mir das Gefühl, Kontrolle über mein Leben zu haben. Es schenkt mir einen kontrollierten, sicheren Lebensbereich in dem Chaos, das die Traumatisierungen verursacht haben.

Leider braucht meine Familie nicht halb so viel Ordnung wie ich. Darüber gab und gibt es immer wieder Diskussionen. Wir haben auch schon eine ganze Menge von Ordnungs- und Organisationssystemen versucht. Es hat sich gezeigt, daß es meiner Familie hilft, eine wöchentliche Liste mit anstehenden Aufgaben zu verschriftlichen, so daß man die Aufgaben nicht aus dem Blick verliert. Ich selbst braucht so etwas nicht, mache aber mit, weil es das Klima innerhalb der Familie verbessert.

Da meine Kraft definitiv nicht dafür reicht, ständig irgendwelche Haushaltsmarathons zu machen, schaue ich, daß ich stets ein gutes Level von Ordnung halte. Put things away, not down (leg Sachen weg, nicht ab). Das beinhaltet auch, daß ich versuche, immer etwas mitzunehmen, wenn ich einen Raum verlasse und einen anderen betrete. Wenn ich mir z.B. ein Glas Wasser aus der Küche holen will, nehme ich eine leere Klopapierrolle aus dem Bad mit, wenn ich gerade da bin. Ist jetzt sicher keine neue Technik, funktioniert aber.

Für mein Zimmer und mein Bad habe ich eine gute Putzroutine etabliert, die für mich funktioniert. Wäsche mache ich immer dann, wenn sie anfällt, teile mir aber größere Mengen Bügelwäsche in mehrere Packen. Die gemeinsamen Bereiche versorgen wir zusammen. Auch unser Sohn hat schon bestimmte Aufgaben, um die er sich regelmäßig kümmern muß.

Was mir beim Ordnunghalten hilft, ist, daß mein Haushalt per se nicht mehr über viel „Zeug“ verfügt und daß ich regelmäßig ausmiste. Ich mache das nicht unbedingt nach dem „kauf ein Teil und wirf dafür ein Teil weg“-Prinzip, aber ich bin beim Durchgucken und Aussortieren schon sehr penibel.

Was mich jedenfalls gefreut hat, war, daß dieses große Clean Up im Zuge der LWSZ-Challenge gerade zur rechten Zeit kommt, denn ich bin mitten in meinem Herbstgroßreinemachen und habe in den letzten zwei Wochen schon jede Menge ausgemistet, sortiert und geputzt, so daß morgen gar nicht viel zu tun ist.

Und sonst so? Ich habe heute ein paar Dinge eingekauft, weil sich die Gelegenheit dazu geboten hat. Beispielsweise Herbstschuhe für den Sohn, eine neue Futterglocke für die Vögel im Garten (die Alte ging leider kaputt), ein paar Backzutaten und Halloween-Süßigkeiten für die Kinder, die bei uns klingeln werden. Überlebenswichtig war davon nichts, aber ich hätte mich geärgert, wenn ich vegane Walnußfüllung für Stuten stehen gelassen hätte…

Liam, 08.10.2015, 21:58 | Abgelegt unter: Allgemein,PTBS | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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