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Archiv: Sonntag, 1. November 2015

WochenendRückblick

[Wetter] Herbstlich mit Hochnebel, Nebel und recht kühlen Nächten. Ich mag das 😀

[Gemacht] Samstag waren meine Familie und ich ein bißchen raus, zum Bücherschrank. Wir haben anschließend lange gelesen und den Tag vorm Kamin verschlumpert. Meine Grippe hat mich total müde gemacht und darum habe ich mich dann auch zu nix mehr aufraffen können. Sonntag haben wir ähnlich verbracht,  zusätzlich aber noch mit Matheüben.

[Crafts’n’Arts] Ich habe nur ganz wenig gemalt. Müde Augen und Dauerhusten hielten mich davon ab 🙁

[Gesportelt] Nope. Ich werde jetzt wohl eh erstmal 10-14 Tage pausieren müssen. You know you’re hooked if resting day takes more discipline than working out.

[Gehört] Ich habe dieses Wochenende zwei tolle Bands entdeckt, die ich bisher nicht kannte, nämlich War Is The Answer und Breaking Benjamin. Von denen habe ich mir je ein Album gekauft und die höre ich gerade. Außerdem habe ich S.J. Watson mit „Ich.Darf.Nicht.Schlafen.“ gehört.

[Gelesen] Wolf Dieter Storl: Ur-Medizin. Liest sich etwas zäh, weil sich vieles aus seinen anderen Büchern wiederholt.

[Gesehen] River Cottage: Three Good Things.

[Getrunken] Wasser. Ingwertee mit Honig. Schwarzen Tee. Cola.

[Gegessen] Abgesehen von den Sachen vom Wochenplan nicht allzu viel.

[Gedacht] Ich habe darüber nachgedacht, was ich nächstes Jahr anbauen möchte und was nicht. Aber ich glaube, dazu mache ich mal einen eigenen Thread auf.

[Gekauft] Zwei Alben. Eine große Schachtel Kopfschmerztabletten.

[Spirituelles] Schnaps für die Geister rausgestellt. Eine Karte gezogen.

[Ausblick auf die nächste Woche] Mich weiter auskurieren.

Liam, 01.11.2015, 18:43 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im Oktober

Der Oktober war für mich extrem fordernd und anstrengend. Ich hatte einen Termin, der mich stark hat dekompensieren lassen und die Folgen sind auch nicht ohne. Da war einfach kein Raum für Bücher. Gelesen habe ich eigentlich nur Folgendes:

  • Ekkehardt Hofmann: Landhäuser malen. Aus der Bibliothek. Ein kleines, feines Buch samt DVD. Fand beides sehr gut und hilfreich.
  • Babette Rothschild: Der Körper erinnert sich. Aus der Bibliothek. In dem Buch geht es um körperbasierte Traumatherapie. Gefallen hat mir daran, daß die Autorin nicht für an PTBS Erkrankte völlig unmögliche Übungen denkt (sich berühren lassen oder so), sondern das Augenmerk auf feinste körperliche Vorgänge und Empfindungen legt. Sehr hilfreich! Ich fand das Buch so gut, daß ich überlege, es mir zu kaufen.

Reingelesen habe ich noch in andere Bücher, aber die werde ich wohl frühestens im November beenden und sie dann entsprechend dort listen.

Liam, 01.11.2015, 14:06 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Ahnenfest/Samhain

Über Samhain, das Ahnenfest, zu schreiben, fällt mir nicht unbedingt leicht. Ich glaube, ich habe hier noch nie Persönliches über meine Familie geschrieben und das möchte ich auch weiterhin nicht tun, aber ich verrate wohl nicht zuviel, wenn ich sage, daß meine Beziehung zu meiner Herkunftsfamilie schwierig ist. Insofern kann ich meine Ahnen im Sinne meiner Blutsverwandtschaft nur sehr begrenzt ehren. Für mich macht es mehr Sinn, den Begriff der Ahnen auf all diejenigen Menschen auszuweiten, die mein Leben positiv berührt haben. Dazu zählen Menschen, die längst tot sind. Menschen, denen ich nie begegnet bin und deren Namen ich nicht einmal kenne. Menschen, deren Erfindungen, Ideen, Geistesleistungen, deren Mut, Courage, Aufrichtigkeit und Hinwendung zum Leben mich beeinflussen und beeindrucken.

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Für sie und für die Geister stelle ich zu Samhain ein Glas Hochprozentiges heraus, weil ich denke, daß Geister mit dem „Sprit“/Spirit etwas anfangen können. Der Alkohol verdampft und wird daher für sie verfügbar. Es ist ein Gruß aus dieser Welt in die andere, an den nichts geknüpft ist: keine Bedingung, keine Bitte, kein Deal.

Früher habe ich in dieser Nacht ein Ritual gefeiert oder eine schamanische Reise gemacht, aber seit einer Weile, seit die kPTBS sich so stark in den Vordergrund schob, fühle ich mich dazu nicht fähig. Sie hat die Inhalte auch aus meiner Spiritualität herausgesaugt und mich mit vielen Zweifeln und Fragen zurückgelassen. Ich kann nichts mehr für selbstverständlich nehmen. Ich kann die andere Seite oft nur ahnen, aber nicht richtig fühlen, wie ich mich selbst oft nur ahne und nicht richtig wahrnehme.

Ich versuche, die Verbindung nicht ganz abreißen zu lassen. Ich hoffe, es funktioniert.

Liam, 01.11.2015, 14:00 | Abgelegt unter: PTBS,Spirit & Verse | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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