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Archiv: Sonntag, 8. November 2015

WochenendRückblick

[Wetter] Dieses Wochenende ist der Sommer wieder ausgebrochen: 20°C bei Sonnenschein. Sogar die Wildkräuter treiben gerade nochmal aus 🙂

[Gemacht] Samstag waren mein Mann und ich am Kloster Maulbronn. Diesmal sind wir den Weg durch die Weinberge/über den Klosterberg gegangen und haben dabei photographiert bzw. gemalt und viel geredet. Auf dem Rückweg haben wir was gegessen. Daheim habe ich den Grünkohl geerntet, gewaschen, kleingeschnitten und portionsweise eingefroren und mich dann erstmal lang gemacht. Abends haben wir gekocht, mit dem Sohn Mathe geübt und später einen Film geguckt. Sonntag sind wir nach dem Frühstück an die Alb gefahren und dort spaziert. Ich konnte dort ein bißchen malen, mein Mann photographieren. Abends habe ich posh gekocht und nachher werden wir wir noch ein bißchen DVD gucken.

[Crafts’n’Arts] Ich hatte Gelegenheit, richtig viel zu malen. Wenn ich einmal dransitze, vergesse ich alles um mich herum ♥

[Gesportelt] Leider nicht. Ich bin immer noch erkältet und mache brav meine Pause. Fällt mir aber sehr schwer.

[Gehört] Die drei Fragezeichen. Nick Cave & The Bad Seeds. Mariee Sioux.

[Gelesen] Immer noch die Ur-Medizin vom Storl. Komme da nicht recht vom Fleck.

[Gesehen] Hand Of God, ein paar Folgen. Genau wie Bosch gefällt mir diese amazon-Produktion ausgesprochen gut, obendrein mag ich Ron Perlman sehr.

[Getrunken] Wasser, schwarzen Tee und Cola.

[Gegessen] Abgesehen von den Wochenplansachen: Einen Fischburger mit Pommes. Ofenfrische Brötchen mit Mozzarella und Tomaten. Ganz viele Hustenbonbons.

[Gedacht] Wie wenig hilfreich ich irgendwelche Dogmen beim Malen finde. Es gibt Technik und es gibt Dogmen…

[Gekauft] Nur den Wochenendeinkauf.

[Spirituelles] Überraschend viel. Ich habe eine schamanische Reise gemacht, konnte eine Bindung vertiefen und werde jetzt auch mal wieder meinen Altar neu eindecken.

[Ausblick auf die nächste Woche] Ich habe einen Termin, der hoffentlich unproblematisch über die Bühne geht. Ansonsten freue ich mich auf die Therapiestunde und auf viel Gelegenheit zum Malen.

Liam, 08.11.2015, 18:16 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

LWSZ, die letzten Tage

Die letzten Tage der Challenge habe ich hier bisher nicht betrachtet, weil mich gegen Ende des Monats ein bißchen die Motivation verlassen hat – weil ich gemerkt habe, daß ich offenbar schon eine ganze Menge „richtig“ (=funktionierend) mache. Ich möchte aber dennoch auch die letzten Tage kurz betrachten und ein Fazit abgeben.

Tag 23 – es ging darum, im Haus verlorenes Geld zu finden (z.B. in Jackentaschen oder in Form von vergessenen Gutscheinen). Ich habe solches Geld nicht. Geld ist nichts, mit dem ich nachlässig umgehe und es dadurch vergesse oder verlege oder sonstwas.

Tag 24 – die Herausforderung bestand darin, kostenlose Dinge zu bekommen. Ich denke, auch darin bin ich schon ziemlich gut: ich forage viel, nutze meine lokalen Bibliotheken und freie Bildungsangebote im Internet, besuche Bücherschränke. Diesmal habe ich außerdem noch einen Gutschein genutzt, den ich von Amazon für Apps bekommen hatte. Ich habe mir ein Handyspiel der drei Fragezeichen ausgesucht, mit dem ich seither schon eine Menge Spaß hatte 🙂

Tag 25 – an diesem Tag hatte Ruth die Idee für uns, daß wir Sachen, die wir selbst nicht haben, gegen Sachen, die wir haben, eintauschen können. Tauschen ist toll ♥ Ich habe schon oft getauscht, vor allem Selbstgemachtes gegen Selbstgemachtes. Im Oktober hat sich das allerdings nicht angeboten.

Tag 26 – einen kostenlosen Abend mit dem Partner zu verbringen, war Ruths Vorschlag, um kein Geld auszugeben. Ihre Ideen dazu haben mir wirklich gut gefallen und vieles davon machen mein Mann und ich regelmäßig (Heimkino, spazieren/Phototour, gemeinsam kochen, kostenlose Konzerte besuchen). Da wir beide total vergrippt waren und sind, haben wir auf die einfachste Variante zurückgegriffen, den Kinoabend daheim mit Popcorn aus dem Vorrat.

Tag 27 – einen kostenlosen Tag mit der Familie verbringen. Ich glaube, auch das machen wir regelmäßig. Daß wir Geld dafür ausgeben, miteinander Zeit zu verbringen, ist eher die Ausnahme. Unsere Highlights sind dabei Spaziergänge in der Natur mit Photoapparat und/oder Skizzenbuch und/oder Foraging, Gartenarbeit/Hüttenbauen, Bibliotheksbesuche, an den Fluß fahren/Schiffe gucken, Naturbasteleien und gemeinsam backen.

Tag 28 – Reflexion. Wie ich oben schon andeutete, ist mir im Rahmen der Challenge vor allem aufgefallen, zu wie vielen Gelegenheiten wir bereits kein (oder wenig) Geld ausgeben. Ich glaube, der größte Faktor, für den ich Geld auszugeben bereit bin, ist wohl Nahrung.

Tag 29 – ein Budget aufstellen. Was soll ich sagen? Auch das praktizieren wir seit Jahren für so ziemlich alle regelmäßig anfallenden Sachen. Manche Sachen werden bei uns jedoch nicht budgetiert wie z.B. Nahrungsmittel, weil wir – Haushaltsbuch sei Dank – über Jahre festgestellt haben, daß sich unsere Ausgaben in dem Bereich eigentlich immer im selben Rahmen bewegen und wir glücklich damit sind, wie unsere Ernährung ausschaut.

Tag 30 – einen Finanzplan für die Zukunft machen. Ohne ins Detail zu gehen: auch den haben wir schon.

Tag 31 – am letzten Tag der Challenge hatte Ruth eine Liste für uns, was wir nun tun und was wir lieber lassen sollten. Im Grunde geht es darum, das, was wir während des LWSZ-Monats gelernt haben, umzusetzen. Wie ich schon schrieb, hatte ich das Gefühl, daß wir viele Ideen bereits umsetzen, und ich denke, das werden wir auch so beibehalten.

Mein Fazit: der LWSZ-Monat hat mir durchaus Spaß gemacht, hatte aber für mich nicht so wirklich neue Ideen in petto. Mir ist bewußt geworden, daß wir an vielen Stellen bereits sparsamer sind als das offenbar viele andere sind, und das macht mir ein gutes Gefühl. Ich habe allerdings auch gemerkt, daß ich vor allem mit mir persönlich manchmal unnötig knauserig und hart bin – ich nehme an, das hängt auch mit der kPTBS zusammen. Da möchte ich in Zukunft öfter mal ein wenig großzügiger sein.

Liam, 08.11.2015, 12:52 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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