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Archiv: Dezember 2015

Wimmelbildspiele

Das letzte Mal so richtig am Computer gespielt habe ich Anfang der 90er an meinem Amiga 500. Meine Lieblingsspiele waren übrigens The Great Giana Sisters, Boulder Dash und Mike The Magic Dragon 🙂 Seither habe ich nur vor vielleicht drei Jahren mal versucht, Botanicula zu spielen, kam aber an einer Stelle nicht weiter und verlor dann die Lust. Es schien mir bisher immer verschwendete Zeit, am Computer (oder Handy) zu spielen, denn ich dachte, das würde mir nur künstliche Probleme aufbürden, die ich dann auch noch zu lösen hätte. Und dann bekam ich einen Gutschein für Apps. Ich lud mir einen Teaser für ein Wimmelbildspiel herunter („Black Water“) und war ziemlich schnell ziemlich angefixt 🙂

Vor ein paar Jahren in der Ergotherapie gab es eine Computersimulation, bei der man eine Szene genau beobachten mußte, weil im Anschluß an die 20-sekündige Sequenz Fragen zum Dargestellten gestellt wurden. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mich an die Aufgabe gewöhnt hatte und mich nicht mehr jedesmal im Anschluß fühlte, als sei mein Gehirn gerade getoastet worden. Ungefähr denselben Effekt haben nun Wimmelbildspiele auf mich. Ich merke, daß meine Toleranzschwelle höher liegt als damals in der Ergotherapie, aber dennoch fordern diese Spiele mich auf eine Weise heraus, die kein anderer Reiz, den ich bisher entdeckt hätte, es tut. Diese Herausforderung gefällt mir gerade wirklich gut, weil ich spüre, daß dadurch noch mal mehr in Bewegung kommt (darüber schrieb ich zuletzt hier).

Bislang habe ich die folgenden Spiele gespielt:

  • Black Water (Teaser). Damit fing alles an 🙂 Eine Stadt wird von einem krakigen Monster verwüstet und nun sind zwei Wissenschaftler verschwunden, die man suchen soll. Das Spiel möchte ich gern noch einmal komplett spielen.
  • Shadow Shelter: man soll eine Familie/ein Haus von Dämonen befreien und muß dazu in der leicht maroden Umgebung Aufgaben erfüllen, Wimmelbildszenen lösen und Gegenstände miteinander kombinieren. Das Spiel hat mir sowohl von der Graphik als auch von der Handlung her sehr gut gefallen. 5 von 5 Sternen.
  • Otherworld: Frühling der Schatten. Der Schatten hat ein kleines Mädchen in seine Gewalt gebracht, dessen Eltern er zuvor ermordet hat. Nun soll man das Mädchen retten und den Schatten bannen. Auch hier war die Graphik wieder sehr schön. Die Aufgaben waren komplexer als in Shadow Shelter, doch ohne die Hilfe hätte ich es nicht geschafft, weil mir vernünftige Erklärungen fehlten. Ich nehme an, das liegt auch daran, daß solche Spiele für mich noch ziemliches Neuland waren, inzwischen würde es vielleicht besser gehen. 4 von 5 Sternen.
  • Cursed Fates (Der kopflose Reiter): im Grunde spielt man sich durch die Story von Sleepy Hollow. Außergewöhnlich schöne Graphik, komplexe Wimmelbildszenen, ein bißchen gruselig und atmosphärisch sehr dicht. 5 von 5 Sternen.
  • Der Exorzist. Dieses Spiel habe ich als Teil eines Pakets erworben. Man ist als Exorzist unterwegs und wird von einem Hexenmeister bedroht, den es zu finden und unschädlichen zu machen gilt. Die Wimmelbildszenen fand ich schon sehr schwer, aber die Graphik und die Synchronisation haben mich gestört (ein Sprecher für alle Rollen…). 3 von 5 Sternen.

Derzeit spiele ich Der Exorzist 2.

 

Liam, 12.12.2015, 13:32 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Speiseplan #51

Diese Woche müssen ein paar Vorräte weg 🙂

  • Freitag: Gemüsesuppe mit Nudeln (vegan)
  • Samstag: toskanische Bohnen mit Tomaten, dazu Couscous (vegan)
  • Sonntag: Salat-Frühlingszwiebel-Pastete, dazu Salat (vegetarisch)
  • Montag: Süßkartoffel-Erdnuß-Gratin, dazu Salat (vegetarisch)
  • Dienstag: Quinoa-Suppe mit Avocadocreme (vegan)
  • Mittwoch: Deep Dish Pizza mit Pilzen, Paprika, Chorizo und Zwiebeln (omnivor)
  • Donnerstag: Staudenselleriegratin mit Kartoffelpüree, dazu Spiegeleier (vegetarisch)
Liam, 10.12.2015, 22:43 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

WochenendRückblick

[Wetter] Hier und da blitzte mal die Sonne durch, ansonsten war es eher grau, aber mild.

[Gemacht] Samstag haben wir mein Zimmer ein bißchen umgestaltet. Ist noch nicht fertig, gefällt mir aber schon ganz gut. Nachmittags bin ich eine Runde gefahren. Abends haben ein Mann und ich etwas zusammen gespielt und den Abend weggequatscht. Sonntag habe ich gebügelt (so enthusiastisch, daß ich mir eine Blase geholt habe…), den Rest des Tages habe ich dann verschlumpert, bis ich kochen mußte.

[Crafts’n’Arts] Leider nichts.

[Gesportelt] Leider auch nichts.

[Gehört] Umberto Eco: Der Name der Rose. Wovenhand.

[Gelesen] Felix Scheinberger: Mut zum Skizzenbuch. Der Autor will dazu ermutigen, im eigenen Skizzenbuch zu experimentieren, und anders als viele andere solcher Bücher finde ich, daß die dargestellten Beispielzeichnungen tatsächlich dazu animieren, weil sie auch nicht „perfekt“ sind. Richtig tolles Buch!

[Gesehen] Der Weihnachtsmuffel. Was für ein fürchterlicher Film! Und The Birdcage. Den liebe ich sehr.

[Getrunken] Wasser, schwarzen Tee und ein bißchen Cola.

[Gegessen] Abgesehen von den Sachen vom Plan: einen Burger, ein Veggie-Schnitzel, ein bißchen Marzipan, ein bißchen Salzlaritz und ein paar Habanero-Chips.

[Gedacht] Dieses Wochenende habe ich mich eigentlich komplett durchgeärgert. Ich denke, ich bin ein friedfertiger Mensch, der wenig Spaß an Konflikten hat, aber scheinbar drehen ein paar Leute in der Vorweihnachtszeit einfach durch und/oder wissen per se nicht, wie man sich benimmt.

[Gekauft] Nichts.

[Spirituelles] Auch nichts.

[Ausblick auf die nächste Woche] Hoffentlich an meinem Zimmer weiterarbeiten. Zwei Termine.

Liam, 06.12.2015, 18:58 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Speiseplan #50

Diese Woche gibt es herzhafte, vielgeliebte Gerichte und ich versuche mich das erste Mal an einem Risoniotto – einem Risotto aus Risoni-Pasta.

  • Freitag: peruanische Kartoffelsuppe (vegan)
  • Samstag: Quiche mit Salat und Frühlingszwiebeln, dazu Möhrenrohkost (vegetarisch)
  • Sonntag: Blätterteigpasteten mit Pilzen, dazu Salat (vegetarisch)
  • Montag: Lauchrisotto (vegetarisch)
  • Dienstag: Pestosuppe mit Tomate-Mozzarella-Ciabatte (omnivor)
  • Mittwoch: Gemüse mit Zwiebelsauce, dazu Kartoffelpüree (vegan)
  • Donnerstag: Risoniotto mit Pilzen und Chorizo (omnivor)

Außerdem möchte ich am Wochenende einen einfachen Kuchen mit Äpfeln und Ingwer backen, dessen Rezept ich bei Instagram gefunden habe.

Liam, 03.12.2015, 23:30 | Abgelegt unter: Fruit & Root,Speisepläne | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Bücher im November

Im November habe ich folgende Bücher (halb) gelesen:

  • Wilhelm Fikisz: Workshop Aquarell. Die Kunst des Beginnens – von der Idee zum Bild. Aus der Bibliothek. In diesem Buch versucht Fikisz, die Vorüberlegungen, die dem Malprozeß voranstehen, zu verdeutlichen und erklärt anhand von Beispielen, inwiefern dennoch genug Raum für freie Gestaltung bleiben kann. Mir hat das Buch insofern gut gefallen, als daß er klar ausspricht, daß das weiße Papier lähmen kann, und daß es neben der Kunst des Beginnens auch eine Kunst ist, zu wissen, wann man aufhören muß.
  • Wolf Dieter Storl: Ur-Medizin. Ich habe jetzt eine ganze Weile lang versucht, dieses Buch zu lesen, habe aber auf halber Strecke abgebrochen. Grund dafür war, daß ich schon so viel vom selben Autor gelesen habe, daß es sich einfach irgendwann zu wiederholen beginnt, und das ist dann langweilig. Ich würde sagen, es ist trotzdem ein gutes Buch, nur eben für mich nicht besonders unterhaltsam.
  • Schwule Nachbarn. Kurzgeschichtensammlung. Bücherschrankfindung. Das Buch habe ich irgendwann im Sommer begonnen und gelegentlich ein paar Seiten gelesen. Am Ende habe ich es bis zur Hälfte geschafft und finde, das war ein echter Erfolg. Warum? Weil die Kurzgeschichten allesamt schwer, trübsinnig und depressiv sind, gerade so, als wäre Schwulsein ein tragisches Schicksal. Hat mich letztlich nur genervt und ist darum auch schon wieder im Bücherschrank.
  • Willi Butollo u.a.: Kreativität und Destruktion posttraumatischer Belastung. Aus der Bibliothek. Das Buch war toll! Es faßt gut zusammen, was unter kPTBS zu verstehen ist, was die Symptome sind und wie Therapeuten helfen können. Es ist für Therapeuten geschrieben, hat mir aber gerade deswegen so gut gefallen.
  • Voka: Spontanrealismus in Aquarell. Aus der Bibliothek. Der Autor schildert den Prozeß des spontanen Aquarellierens on location. Sehr ehrliches Buch, das auch die Hürden und inneren Prozesse thematisiert.
Liam, 01.12.2015, 21:36 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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