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Archiv: Sonntag, 1. Mai 2016

Bücher im April

Im April fiel mir das Lesen leider nicht so leicht wie noch im März. Ich habe oft nur ein paar Zeilen gelesen, wenn überhaupt.

  1. Jan Grossarth: Vom Land in den Mund – warum sich die Nahrungsindustrie neu erfinden muß. Aus der Bibliothek. In kurzen Kapiteln beleuchtet Grossarth den Widerspruch zwischen dem als gut gelobten Biolandbau, der als böse verschrienen Lebensmittelindustrie und den Anforderungen der modernen, überbevölkerten Gesellschaft. Was mir gut gefällt, ist, daß der Autor hier ein sehr vielschichtiges Portrait komplexer Zusammenhänge bietet, das sich unterhaltsam liest und einen dennoch nachdenklich und irgendwie ein bißchen schlauer zurückläßt. Was mir nicht einleuchtet, ist, daß das schmale Bändchen 18 € kostet, denn es wäre durchaus wünschenswert, daß mehr Menschen es läsen…
  2. Tom und Lauri Holmes: Reisen in die Innenwelt – der Selbsterfahrungs-Guide in Bildern. Aus der Bibliothek. Wir alle bestehen aus vielen verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, von denen in unterschiedlichen Momenten verschiedene im inneren „Wohnzimmer“ auftauchen und dort miteinander agieren. Da wären z.B. der Multitasker, der innere Antreiber, das innere Kind und das „Genußschwein“. Das Buch versucht, unsere innere Dynamik zu erklären und dabei zu helfen, bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Ich muß gestehen, daß ich mit dem Buch nicht viel anfangen konnte. Zum einen weil es populärwissenschaftlich verfaßt ist und mir daher zig wichtige Informationen fehlen (klar, es soll ja gerade möglichst einfach zu lesen sein), zum anderen weil ich ein massives Problem damit habe, daß der Genuß-Anteil als „Genußschwein“ bezeichnet wird. Da sich das durch das ganze Buch zieht und mir permanent mit seiner latent mitschwingenden Entwertung auf den Keks geht, konnte ich mich nicht voll auf den Inhalt einlassen. Ganz ausgeklinkt habe ich mich dann beim letzten Kapitel, das sich der Verbindung von Spiritualität und inneren Anteilen widmet. Not my cup of tea.
  3. Rae Spoon & Ivan E. Coyote: Goodbye Gender. Das Buch ist das textgewordene Bühnenprogramm „Gender Failure“ der beiden und ist im Grunde eine Sammlung von Texten rund um das Thema Gender. Gefallen hat es mir, weil die enthaltenen Geschichten nachdenklich, lustig, absurd und manchmal auch traurig sind. War unterhaltsam und schnell zu lesen, allerdings glaube ich, daß mir gerade solche auf genderkorrekte Sprache fokussierten Bücher im englischen Original besser gefallen würden. Beim nächsten Mal.

Reingelesen habe ich noch in andere Bücher, aber da ich sie nicht beendet habe, zähle ich sie hier auch nicht auf.

Liam, 01.05.2016, 17:21 | Abgelegt unter: Book & Silverling | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

WochenendRückblick

[Wetter] Samstag war es erst total sonnig und warm, später zog es sich dann zu und geregnet hat es auch. Sonntag war es diesig und sah nach Regen aus, aber es blieb trocken.

[Gemacht] Nach dem Frühstück am Samstag haben wir unser Auto geputzt und waren im Garten. Dann sind wir in den Schloßpark gefahren, um unser neues Spielzeug, eine neue Kamera, auszuprobieren. Im Anschluß waren wir etwas essen und haben abends in aller Ruhe und sehr ausführlich gekocht. Später haben wir ein bißchen was geguckt. Eigentlich wollte ich danach noch lesen, aber mir war nach Bewegung, also habe ich Sport gemacht. Sonntag sind wir nach dem Frühstück in den Garten des Schloß Favorite in Rastatt gefahren, um noch ein bißchen mit der Kamera rumzuspielen. Abends haben wir gemeinsam gekocht und nachher werden wir noch etwas gucken.

[Crafts’n’Arts] Photographiert 🙂

[Gesportelt] Freies Krafttraining und radeln.

[Gehört] Rival Sons. The Who. Wovenhand. Röyksopp. Dark Country Sampler. True Detective OST. T-Bone Burnett.

[Gelesen] Nix.

[Gesehen] Ein paar Folgen von The Night Manager. Gefällt mir ausgesprochen gut bisher.

[Getrunken] Wasser, schwarzen Tee und Cola.

[Gegessen] Neben den geplanten Sachen: eine Portion Pommes mit Chicken Nuggets. Leider ziemlich fladig gewordenes Brot (ich hatte das Gefühl, es hätte am Wetter gelegen, denn Getreide/Brotteig verhält sich total anders, wenn es regnet) – war aber trotzdem lecker. Vegane Schokolade. Pfefferbonbons.

[Gedacht] Wie obsolet ich persönlich diese Maibaum-Symbolik finde…

[Gekauft] Die Sony HX-60. Ich habe zwar die große Spiegelreflexkamera, aber ehrlich gesagt packe ich die nie aus, wenn es darum geht, „mal eben“ ein paar Bilder zu machen. Das habe ich eher mit dem Smartphone gemacht, wobei das relativ schnell an seine Grenzen gekommen ist (nichtsdestotrotz macht mein Smartphone tolle Bilder). Und meine alte Nikon Coolpix P100 ist einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Ich hatte also schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir noch eine kleine Kompaktkamera zu kaufen, die in jede Jackentasche paßt, nicht viel wiegt und trotzdem gute Bilder macht. Die HX-60 erfüllt und übertrifft meine Erwartungen. Es ist schon sehr beeindruckend, was für tolle Bilder man mit dem kleinen Ding machen kann, und die zum Teil kostenlosen Apps, die es zum Download gibt, erfüllen eigentlich alle Wünsche, die man nur haben kann. Besonders genial finde ich, daß ich Kamera und Smartphone verbinden und dann mal eben Bilder auf Instagram posten kann. Bin also rundum zufrieden.

[Spirituelles] Schwingt gerade so mit, aber nix im Speziellen. Habe auch festgestellt, daß mir Jahreskreisfeste gerade nichts bedeuten.

[Ausblick auf die nächste Woche] Ich habe Therapie, gehe zum Osteopathen und fahre weg.

Liam, 01.05.2016, 17:18 | Abgelegt unter: Wochenendrückblicke | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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