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Negativität fasten: Abschlußbetrachtung

Da die Fastenzeit nun vorbei ist, ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie gut es doch geklappt hat, mir Negativität mir selbst gegenüber bewußt zu machen und dann auch wegzulassen. Einzig der Konflikt, von dem ich in meinem letzten Fastenzeit-Artikel geschrieben hatte, hat mich auf eine harte Probe gestellt…nur um sich dann als ganz harmlos zu entpuppen. Ich hoffe, ich kann daraus die Lehre ziehen, daß nicht alles, was für mich nach Problem riecht, auch eins ist. Da ist meine Wahrnehmung noch sehr von der PTBS geprägt.

Schwieriger zu identifizieren und zu händeln sind negative Glaubenssätze, die ich mir über Jahre hinweg angeeignet habe und die eher wie ein Hintergrundrauschen mitlaufen. Manchmal sehe ich mich als einen Baum, der immer im Gegenwind stand und dem sehr früh ein paar Triebe, die mal Äste hätten werden können, gekappt wurden. Klar macht sich das am Wuchs bemerkbar. Das, was ich an diesen negativen Glaubenssätzen besonders gemein finde, ist, daß sie mir vorgaukeln, daß alle mich zwangsweise so sehen müssen, wie ich mich selbst sehe. Wenn ich mit anderen Kontakt habe, schaue ich also im Grunde nur wieder in den Spiegel, der genau das zurückwirft, was ich zu sehen erwarte, weil er gar nicht anders kann. Und weil das alles auf einer stark verinnerlichten, unbewußten Schiene läuft, komme ich nicht gut an dieses Zeug heran.

Mein Fazit lautet also: weitermachen!

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 31. März 2016 und wurde abgelegt unter "Spirit & Verse". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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