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Salat mit Wildkräutern

Gerade, wenn man noch nicht viel Erfahrung mit Wildkräutern hat, bietet es sich an, sie mit Kultursalat und Rohkost zu mischen, um sich an ihren kräftigen, teilweise leicht bitteren Eigengeschmack zu gewöhnen. Wildkräutern besitzen nämlich anders als Kultursalat bzw. überhaupt Gemüse aus menschlichem Anbei noch jede Menge Mineralien, die sie kräftig und durchaus auch salzig schmecken lassen.

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Das Bild zeigt ein Beispiel von unzähligen Salaten, die man aus Kultur- und Wildpflanzen mischen kann. In diesem Fall befinden sich neben Frisée, Radieschen, Fenchel, Paprika und Frühlingszwiebeln noch Bärlauch, Taub- und Goldnessel, junge Erdbeerblätter, junge Buchenblätter, Gundermann, Scharbockskraut, Vogelmiere und Knoblauchsrauke in der Schüssel. Die Blüten von Gundermann, Bärlauch und Taubnessel habe ich zum Schluß untergehoben. Sämtliche eßbare Kräuter, die man zweifelsfrei identifizieren kann, eignen sich für so eine Salatschüssel.

Übrigens: alle Lippenblüten (Salbei, Taubnessel, Goldnessel, …) besitzen einen winzigen, sehr süßen Tropfen Nektar, den man aussaugen kann. Dazu die Blüte vorsichtig ablösen und an der hinteren Blütenöffnung saugen.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 27. April 2015 und wurde abgelegt unter "Foraging, Fruit & Root". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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