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Der Garten am 18. Juni 2015

Ich habe die Tage meine vier grünen Pflücksalate geerntet. Sie waren zu richtig großen Köpfen herangewachsen und begannen, sich aufzurichten. Die beiden roten Pflücksalate habe ich belassen. Ich würde Salat gern mal blühen sehen und wer weiß, vielleicht kann ich sogar Samen ernten, aus denen ich im kommenden Jahr neuen Pflücksalat ziehen kann. Mein kleiner Garten ist ja definitiv auch mein Versuchslabor 🙂

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Nun war jedenfalls Platz im Salatkasten. Ich habe einen Blumenkohl…

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…und einen Knollensellerie gepflanzt. Bin sehr gespannt darauf, ihre Entwicklung mitzuverfolgen.

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Leider haben es meine beiden Kapuzinerkressen nicht geschafft. Sie sind von Blattläusen überrannt und gekillt worden – da half nicht einmal mehr das Zerdrücken der Insekten oder die Behandlung der Pflanzen mit einer Mischung aus Wasser, Schmierseife und Spiritus. Darüber bin ich echt traurig, denn Kapuzinerkresse gefällt mir optisch und geschmacklich. Ich habe nun stattdessen ein kleines Lorbeerbäumchen…

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…und einen jungen Grünkohl gepflanzt.

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Ob der Grünkohl in dem Topf etwas wird, weiß ich nicht. Ich habe überhaupt keine Erfahrungen mit Gärtnern und muß mich da erstmal rantasten. Falls der Topf zu klein sein sollte, würde ich einen größeren kaufen, den Kohl umtopfen und hoffen, daß er das mitmacht.

Den Kohlraben habe ich jetzt nochmal etwas Dünger gegeben. Wie oft ich was mit wie viel Dünger behandeln muß, weiß ich auch noch nicht, also mache ich das nach Gefühl. Sobald ich die Kohlraben geerntet habe, möchte ich versuchen, einen Hoccaido-Kürbis in dem Kasten zu ziehen. Eventuell werde ich die Früchte – falls sie auf das Pflaster runterranken – dann mit Stroh unterpolstern.

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Meinen beiden Tomatenpflanzen geht es auf der regengeschützten, aber dennoch sonnenverwöhnten Terrasse sehr gut, wie man sehen kann 🙂 Sie sind ordentlich gewachsen und tragen bereits die ersten Früchte. Die Tomaten sind zusammen mit dem riesigen Borretsch und den beiden Minzen die durstigsten Pflanzen, die ich zu versorgen habe. Was mich doch sehr wundert, ist, daß die Blattläuse sich von der Tomate fernhalten. Hätte ich nicht gedacht.

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Die englische Minze ist riesig geworden. Ich möchte am Wochenende einen guten Teil abernten und daraus ein Minzpesto mixen.

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Meinem Salbei geht es leider nicht gut. Er ist viel zu naß geworden, was ein Gießfehler meines Mannes war, als ich den Hexenschuß hatte und mich nicht um die Pflanzen kümmern konnte. Ich gebe ihm noch eine Weile Zeit, sich zu erholen, und falls er es nicht schaffen sollte, werde ich ihn herausnehmen und durch etwas anderes ersetzen. Direkt neben dem Salbei rechts sprießt irgendwas Wildes, das ich noch nicht identifizieren kann. Vielleicht eine kleine Weide?

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Soweit die Neuigkeiten aus dem Garten, teilweise mit Regenphotos. Ich bin angenehm davon überrascht, wie sich das Gartenprojekt entwickelt hat. Ich schaue jeden Tag danach, ob gegossen werden muß, und zupfe hier und da ein wenig Unkraut, das war es eigentlich an regelmäßiger Pflege. Der Salat hat sich für mich und meine Familie auf jeden Fall gelohnt – wir haben einige Euros gespart. Auch die Kohlraben sind sehr dankbare Kastenbewohner. Die beiden Minzen sind derart gewuchert, daß wir kaum hinterherkommen 🙂

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 18. Juni 2015 und wurde abgelegt unter "Der Garten, Fruit & Root". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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