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Was wurde eigentlich aus den Salzzitronen?

Im Februar haben mein Mann und ich Marokkanische Salzzitronen angesetzt und ich wollte mal berichten, wie sie geworden sind. Leider habe ich es versäumt, Bilder zu machen. Sorry.

Im laufe der Zeit wurde die anfänglich feste Schale der Früchte wachsig und durchsichtig (auch die weiße Schale). Das Fruchtfleisch wurde heller und glasig. Das Wasser hat sich von hell zu dunkel verfärbt, ist aber klar geblieben.

Nach zwei Monaten haben wir zum ersten Mal Salzzitrone für ein Curry verwendet. Dazu habe ich eine halbe Zitrone zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Kräutern im Blender püriert, diese Mischung in etwas Öl angebraten und auf dieser Basis meine Sauce mit Tomatenpüree und Kokosmilch sowie einigen Gewürzen aufgebaut. Das war so köstlich, daß ich das in den nachfolgenden Monaten noch einige Male gemacht habe. Die Schale der Zitronen, die nicht besonders dünn war, hat der Sauce Tiefe und Ausdruck verliehen – wirklich fabelhaft.

Zum Grillen haben wir hin und wieder etwas Salzzitrone dünn aufgeschnitten und einfach so als Beilage gereicht. Schön erfrischend und laut meinem Mann besonders lecker zu Fleisch.

Auch in Salaten schmeckt Salzzitrone hervorragend, besonders wenn es sich um erfrischende, saftige Salate wie Chicorée oder um knackiges Gemüse handelt (Broccoli sei hier besonders hervorgehoben).

Alle orientalischen Speisen bekommen durch Salzzitrone einen besonderen Pfiff. Selbst ganz simple Gerichte wie eine Paprika-Kichererbsen-Pfanne kann mit etwas Salzzitrone und Harissa ganz neu definiert werden.

Extrem wichtig ist das sterile Entnehmen der Zitronen – das mußten wir leider selbst erfahren. Obwohl wir immer frisch gereinigtes Besteck verwendet haben, scheint doch einmal eine winzige Verunreinigung in das Glas gekommen zu sein. In der Folge ist es geschimmelt, so daß wir am Ende doch zwei oder drei Zitronen wegwerfen mußten. Demnächst möchte ich noch einmal Salzzitronen ansetzen, doch diesmal werde ich jede Zitrone einzeln in ein Einmachglas einlegen und somit einer Verunreinigung bei der Entnahme vorbeugen.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 8. Juli 2015 und wurde abgelegt unter "Fruit & Root". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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