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Der Garten am 25.7.2015

Dieses Wochenende ist leider etwas passiert, vor dem ich große Angst hatte: eine meiner Pflanzen (der Broccoli) wurde von einem Sturm umgelegt und abgerissen. Merkwürdigerweise dauerte das emotionale Tief, nachdem ich den Broccoli gefunden hatte, nicht allzu lange an. Ich habe recht zügig damit begonnen, Pläne für den entstandenen freien Platz zu machen.

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Ich habe dann wenigstens noch die Blätter geerntet, die zusammen mit dem ersten Mangold ins Abendessen gewandert sind.  Zu Füßen von Wirsing und dem nun nicht mehr vorhandenen Broccoli hatte ich diese Woche Rucola gepflanzt, damit das Erdreich nicht bloß liegt. Mal gucken, ob der noch keimfähig war, denn das Saatgut war eigentlich bereits 2013 abgelaufen.

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Und was lerne ich daraus? Vielleicht kann ich meinen Garten doch mehr als organisches Ganzes begreifen, ohne die Angst davor, daß ihn mir jemand zerstören könnte. Ich kann hier Vertrauen lernen. Jedenfalls ein bißchen…

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Mangold und Blumenkohl sind wieder ein ganzes Stück gewachsen. Interessanterweise wird der Mangold so gut wie gar nicht angeknabbert, der Blumenkohl jedoch scheint eine besondere Delikatesse zu sein. Ich probiere, die Löcher in den Blättern als positives Zeichen zu sehen: es ist ein gesunder Blumenkohl. Alys Fowler schreibt in einem ihrer Bücher, daß sie es ok findet, wenn ihre Pflanzen angeknabbert werden, solange sie nicht vollständig abgeweidet sind. Vielleicht kann man diese Gelassenheit ja lernen, wenn man sieht, daß am Ende trotz der Fraßstellen noch genug für einen selbst übrig bleibt. Zu Füßen dieser beiden Pflanzen habe ich die Woche Feldsalatsamen ausgestreut, die auch schon abgelaufen waren. Vielleicht habe ich ja Glück und es kommt noch was.

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Die Mini-Auberginen haben in den letzten Tagen einen ganz schönen Schub gemacht. Noch Anfang der Woche war von Früchten nichts zu sehen, und jetzt sind sie schon gut erkennbar. Das Beste ist, daß die Pflanze noch voller Blüten ist.

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Der Grünkohl wächst und wächst. Habe ihn zusammen mit den anderen Bewohnern meiner Kübel diese Woche gedüngt.

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Die Habaneros werden immer größer. Wenn es alle Früchte an dieser Pflanze schaffen, wird sie mir rund 50 scharfe Schoten spendieren.

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Highlight dieser Woche war die erste Tomatenernte. Die Tomaten sind sehr lecker, schön aromatisch und nicht wässrig. Ich würde sagen, da habe ich alles richtig gemacht 🙂

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Das ist die Nana-Minze, die immer noch blüht. Zu den kleinen, schlanken Wildbienen haben sich nun vor allem schillernde Fliegen gesellt, die ganz scharf auf den Nektar sind. Bin gespannt, ob sich die Minze selbst aussät.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 25. Juli 2015 und wurde abgelegt unter "Der Garten, Fruit & Root". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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