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Holunder-Zwetschgen-Marmelade

Im Moment biegen sich die Holunderbüsche unter der Last ihrer reifen, tiefvioletten Beeren. Ich bin angesichts des Bio-Booms ziemlich überrascht davon, daß unsere eigenen „Superfoods“ derart links liegen gelassen werden…vermutlich wäre es zu billig, einheimischen Holunder zu ernten, wo es doch teure Gojibeeren von wer weiß woher gibt 😉

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Gestern jedenfalls habe ich mir eine große Schüssel voller Holunderbeeren geerntet. Sie wurden von den Stielen gezupft…

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…allerdings macht es auch nichts, wenn für’s Kochen und Passieren noch kleinere Stielchen dran sind.

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Die Bilder von Holunder, Traube und Traubenkirsche ähneln sich natürlich, aber es ist ja auch immer derselbe Arbeitsvorgang.

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Das Sammelgut wird gewaschen, verlesen, von den Stielen gezupft, dann knapp mit Wasser bedeckt und solange gekocht, bis das Fruchtfleisch sich von den Kernen trennt oder entsprechend weich ist.

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Dann werden die Früchte samt dem Wasser durch die Flotte Lotte gedreht. In diesem Fall habe ich zu 700 g Holundermark 1,7 kg pürierte Zwetschgen und 850 g Gelierzucker 2:1 gegeben.

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Das Ganze konnte über Nacht im Kühlschrank durchziehen, bevor ich es heute dann aufgekocht und in sterilisierte Gläser gefüllt habe. Steriles Arbeiten ist das A und O!

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Der Lohn sind einige Gläser köstliche Holunder-Zwetschgen-Konfitüre. Handmade und von hier.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 24. August 2015 und wurde abgelegt unter "Foraging, Fruit & Root". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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